Die Kasernenband „Gate 5“ gab ein Rockkonzert an der Tomburgkaserne
Rock am Tor zugunsten des Kinderheims Dr. Dawo
Verbundenheit der Bundeswehr mit der Bevölkerung demonstriert
Rheinbach. Schlappe 12 Grad, Regen und Wind, hielten die Besucher nicht ab, das Rockkonzert der Band „Gate 5“ zugunsten des Kinderheims Dr. Dawo am Tor der Tomburgkaserne zu besuchen. Vertreter der Vereine und zahlreiche Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger bekundeten ihre Unterstützung der Arbeit im Kinderheim Dr. Dawo mit Spenden. Ein Teil des Erlöses aus dem Speise- und Getränkeverkauf, sowie aus der Spendenbüchse für die Band ging ebenfalls an das Kinderheim und wird, wie versprochen und vereinbart, für die Beschaffung von Spielgeräten eingesetzt. Der Kommandeur des Betriebszentrums IT-System der Bundeswehr (BITS), Brigadegeneral Wolfgang E. Renner, begrüßte die Besucher am Kasernentor der Tomburg-Kaserne.
Nach seinen Worten dient dieses Rockkonzert der Kasernenband „Gate 5“ auch zur Stärkung der Verbundenheit der Bundeswehr mit der Rheinbacher Bevölkerung. Ein Jahr nach der Unterzeichnung des Patenschaftsvertrages zwischen der Bundeswehr und der Stadt Rheinbach stellt dieses Ereignis einen weiteren Baustein in der erfolgreichen Zusammenarbeit. Hier wurde auch gemeinschaftlich beschlossen, das Kinderheim Dr. Dawo zu unterstützen und einen Teil des Erlöses aus dem Konzert zu spenden. Bürgermeister Stefan Raetz betonte in seiner Begrüßung: „Wir sind gern Standort der Bundeswehr und freuen uns über die Verbundenheit mit den Soldaten der Tomburgkaserne und der Bevölkerung“. Er äußerte seine feste Überzeugung, dass es das Kinderheim Dr. Dawo verdient hat, unterstützt zu werden und würdigte die „unglaubliche Hingebung“ der Mitarbeiterinnen des Kinderheims für die Kinder und die damit geleistete ehrenamtliche Arbeit. „Wir stehen zur Bundeswehr, wir stehen zu Dr. Dawo“, versicherte Stefan Raetz am Ende seiner Begrüßung und er erhielt dafür viel Applaus von den Besuchern. Auch der Kommandant der Tomburgkaserne, Oberstleutnant Matthias Arnsberger, stellte sich mit seinen Worten ganz hinter den Unterstützungsgedanken für das Kinderheim Dr. Dawo: „Ich stelle nicht die Frage, für wen, sondern, dass man sich engagiert!“. Er dankte allen Helfern und großzügigen Sponsoren, die das Zustandekommen dieses Konzertes ermöglichten. Auch bei den Soldaten und den „Zivilen“ bedankte er sich, denn keiner war zu dem Konzert „befohlen“ worden. Zwischenzeitlich hatte auch der Wettergott ein Einsehen und die Band „Gate 5“ konnte loslegen. Mit einem fast dreistündigen Konzert präsentierte die Band rockige Musik von Deep Purple, BAP bis hin zu kölscher Musik. Sie hatten ein dankbares Publikum, dass die Band den ganzen Abend mit Mitsingen und Beifall belohnte.
Trotz Regen und kühlen Temperaturen bekundeten viele Vereine und Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger ihre Verbundenheit mit dem Kinderheim Dr. Dawo und besuchten das Konzert an der Tomburgkaserne.
