Über 50 Schausteller auf den Rheinbacher Wällen
„Rock`n`Roll“ war die Attraktion auf Rheinbacher Herbstkirmes
Rheinbach. Zum Fassanstich der 180. Rheinbacher Herbstkirmes waren Gäste aus der Politik, den Vereinen und viele Schaulustige gekommen.
Pünktlich um 18 Uhr erfolgte der obligatorische Fassanstich, diesmal durch den Marktmeister und Organisator der Kirmes, Horst Reichling, der seit vielen Jahren für die Kirmes-Veranstaltungen von Seiten der Stadt verantwortlich ist.
Musikalisch begleitet wurde die Kirmeseröffnung vom Musikcorps des „NCR Blau Gold“, das trotz des trüben Wetters für eine gute Stimmung sorgte.
„O`zapf is“
Dann hieß es „O`zapf is“ und die ersten Bierkrüge füllten sich mit Bier, das von der Stadt Rheinbach gesponsert wurde und reißenden Absatz fand. Der obligatorische Kirmesrundgang wurde ein feuchtes Unterfangen, da genau zu diesem Zeitpunkt ein heftiger Regenschauer herunterprasselte.
In diesem Jahr stand das Thema Sicherheit bei der Stadt Rheinbach an erster Stelle. Ordnungsamt und Polizei waren in einer Ordnungspartnerschaft gemeinsam in zwei Gruppen auf dem Kirmesplatz unterwegs, um bei möglichen Ausschreitungen zurstelle zu sein. Hiermit solle ein Sicherheitsgefühl für die Besucher erreicht werden, erklärte Polizeisprecher Simon Rott.
„Trotz des schlechten Wetters am Kirmessonntag hatte wir doch noch ca. 15.000 Besucher auf der diesjährigen Herbstkirmes. Besonders die Fahrgeschäfte waren gut besucht“, resümierte Marktmeister Horst Reichling.
Feuerwerk lockte viel Besucher zur Kirmes
Unter den Fahrgeschäften auch der „Hip-Hop Dancer“ und als Attraktion das Überkopf-Fahrgeschäft „Rock`n`Roll“ von Ronny Deinert. Sein Geschäft war im Stil der der 50 Jahre gebaut worden. Am Eingang stand ein Autoscooter aus den 60er-Jahren mit einer Marilyn Monroe-Figur, die viele als Fotomotiv nutzen. Deinert hatte seine neue über 23 Meter hohe Attraktion 2020 geliefert bekommen und musste wegen Corona diese erst für mehr als ein Jahr in der Halle stehen lassen.
Der 64-jährige Marktmeister Reichling probiert alle Fahrgeschäfte selber aus. „Ich fahre auch auf andere Jahrmärkte, um zu schauen, was es Neues und Attraktives gibt. Man muss das selber miterlebt haben, um sich ein Urteil zu bilden“, ist Reichling überzeugt. Es habe auch Absagen gegeben aber die hätte er schnell ersetzen können.
Außer den professionellen Schaustellern hatten auch die KJG (Kath. Jugend) einen Los-Stand aufgebaut. Der Reinerlös geht dieses Jahr an die „Fundacion Arco Iris“, die Straßenkinder in Bolivien unterstützt.
Ein besonderes Ereignis war das Feuerwerk der Schausteller, das zum Abschluss der Rheinbacher Herbstkirmes am Dienstagabend viele Besucher der Kirmes anlockte.
Viele Besucher der Kirmes drängten sich in den Abendstunden über den Platz.
