Ausstellung in der in der Synagoge Ahrweiler
Roos. Ein Leben in Bildern
Ahrweiler. Zum 40-jährigen Jubiläum der Malschule Roos zeigt die ortsansässige Institution eine Sonderausstellung über die verstorbene Gründerin Roos Schäfer-Senteur. Erstmalig wird Kolja Senteur, Sohn der Künstlerin, eine Werkschau seiner Mutter präsentieren. Bilder aus den frühen 60er Jahren, den sehr produktiven 80er und 90er Jahren, bis hin zu ihrem spärlichen Spätwerk werden zu sehen sein. Roos Schäfer-Senteur hat die Malschule Roos 1981 in einer ausgedienten Metzgerei gegründet und zum Erfolg geführt. Die Malschule ist mit ihren mittlerweile vier Jahrzehnten eine der dienstältesten Malschulen Deutschlands. 2003 übernahm Kolja Senteur die Geschicke der Schule und Roos Schäfer-Senteur zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Der Tod der Ahrweiler Künstlerin, die gebürtig aus Rotterdam stammte, hatte im März 2020 viele überrascht. „Diese Ausstellung ist längst überfällig“ sagt ihr Sohn heute. „Roos hat niemals eine Einzelausstellung gehabt. Hat sich irgendwie nie ergeben“, so Senteur weiter. Tatsächlich sind noch einige beeindruckende Werke im Familienbesitz und sollen in dieser Sonderausstellung in der Synagoge Ahrweiler einen Überblick über ihren Stil und ihre Vielfältigkeit geben. „Dies ist Anlass genug, und das vierzigjährige Bestehen ihrer Schule hätte sie sicherlich stolz gemacht“. Solange der Vorrat reicht, wird dem Besucher ein Buch zur Ausstellung angeboten.
Die Ausstellung ist vom 17. bis zum 21. Juli zu den tägl. Öffnungszeiten (14-17 Uhr) zu sehen: Altenbausstraße 3, gegenüber dem „Weißen Turm“. Beim Besuch gelten die allgemeinen aktuellen Coronaverordnungen.
Bilder aus den frühen 60er Jahren, den sehr produktiven 80er und 90er Jahren, bis hin zu ihrem spärlichen Spätwerk werden zu sehen sein.
