Aus dem Polizeibericht...
Rosenmontagsumzug in Koblenz verlief überwiegend friedlich
Koblenz. „Der Rosenmontagsumzug in Koblenz verlief überwiegend friedlich und ohne herausragende Ereignisse,“. So lautete das zufriedene Fazit der Polizeiinspektion Koblenz 1 nach dem Einsatzgeschehen rund um den Rosenmontag in Koblenz.
Das in enger Kooperation mit der Stadt Koblenz erarbeitete Sicherheitskonzept für das unter dem Einfluss der Sicherheitslage stehende Großereignis mit über 5000 aktiven Narren und über 100.000 Besuchern ging auf.
Ziel der Polizei war es, in der gesamten Stadt sichtbare Präsenz zu zeigen, für die Närrinnen und Narren jederzeit ansprechbar zu sein und gleichzeitig aber ein fröhliches Fest zu ermöglichen. Ein Spagat, der gelungen ist.
Insbesondere die Einrichtung einer gemeinsamen Anlaufstelle von Ordnungsamt und der Polizei im Bürgeramt Koblenz am Willi-Hörter-Platz hat sich bewährt. Sehr viele Bürger nahmen das Angebot einer schnellen und unbürokratischen Hilfe gerne wahr und auch die Chance des ein oder anderen anlassfreien Gespräches.
Insgesamt wurden während des Umzuges drei Kinder kurzzeitig vermisst, die aber alle durch Polizeikräfte aufgefunden und den Eltern übergeben werden konnten.
Bis 18 Uhr wurden der Polizei sieben Körperverletzungsdelikte gemeldet. Bei drei Personen wurden Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt.
Gegen 16:50 Uhr kam es zum Raub einer tragbaren Musikanlage in der Schloßstraße. Der Täter konnte durch die schnell heraneilenden Polizeibeamten festgenommen werden.
Besonderes Augenmerk auf den Jugendschutz Auch auf den Jugendschutz wurde ein besonderes Augenmerk gelegt. Ab morgens war die Polizei im Einsatz, um den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen zu verhindern oder zu beenden. 17 Jugendliche wurden bis zum Abend erheblich alkoholisiert angetroffen, den Spitzenwert erreichte eine Jugendliche mit 2,18 Promille. Alle Jugendlichen wurden ihren Eltern übergeben.
Zwischen 16:20 Uhr und 17:20 Uhr musste der Jesuitenplatz mehrfach kurzzeitig geschlossen werden, da die Besucheranzahl die Kapazitätsgrenze des Platzes deutlich überschritt.
Die in diesem Jahr erforderlichen umfangreichen Straßensperrungen für Fahrzeuge ab 3,5 t führten zu keinen wesentlichen Verkehrsbeeinträchtigungen während des gesamten Einsatzgeschehens, was letztlich auch auf die hervorragende Disziplin der Verkehrsteilnehmer zurückzuführen ist.
Kids bedankten sich mit selbstgemalten Bild
Adriana und Julius bedankten sich bei der Polizei Koblenz mit einem selbstgemalten Bild (siehe Anlage), welches sie an einen Streifenwagen hefteten. Dies zeigt den Beamten, dass sie mit ihrem Einsatzkonzept das richtige Fingerspitzengefühl bewiesen haben. Für alle eingesetzten Beamten ein sehr großes Kompliment.
Die Polizei Koblenz bedankt sich bei Antonia und Julius und allen Teilnehmern, Zuschauern und betroffenen Bürgern für ihr Verständnis und vorbildliches Verhalten.
Nur das gute Zusammenspiel zwischen Ordnungskräften und Bürgern ließ das Fest zu einem Erfolg werden, der wohl allen in positiver Erinnerung bleiben wird.
Pressemitteilung des
Polizeipräsidium Koblenz
