Allgemeine Berichte | 08.02.2022

Fotoausstellung zur Flutkatastrophe im Kloster Marienthal

RückBlende

Am 12. Februar

Ahrtal. Der direkte Blick in die Gesichter von Betroffenen, die portraitiert wurden für die Fotoausstellung, fünf Monate nach der Flutkatastrophe, lässt kaum Fragen offen. Ergänzt durch die Erlebnisse der Betroffenen in Textform und einigen O-Tönen von Betroffenen, wie sie die Flutnacht und die Zeit danach erlebt haben, erzählt die Fotoausstellung die immer noch unfassbare Geschichte dieser Menschen. Nur einige wenige Menschen von insgesamt ca. 44.000 betroffenen Haushalten, die nach dem Hochwasser entweder ihre Häuser ganz verloren haben oder welche zum Teil zerstört sind.

Aber man sieht in den Gesichtern viel mehr als nur der Verlust des Hab und Guts, sondern man sieht die traumatischen Erlebnisse, die diese Menschen erleben mussten. Alle Menschen aus den Flutgebieten, denen der Verein „Adventsmenschen e.V.“ hilft, haben in der Nacht um ihr eigenes und das Leben ihrer Lieben gefürchtet. Haben Hilfeschreie gehört von Nachbarn in Not, haben selbst auf dem Dach oder im Dachgeschoss gekauert, nicht wissend, wie lange steigt das Wasser noch an. Werden wir es schaffen?

Der Adventsmenschen e.V. möchte langfristig Aufmerksamkeit für die Situation der Menschen im Ahrtal und anderen Flutgebieten schaffen. Dafür haben die Adventsmenschen eine Fotoausstellung geschaffen, die in ganz Deutschland als Wanderausstellung zu sehen sein wird. Es wird zusätzliche eine Online-Vernissage dieser Ausstellung geben, um etwaigen Corona Restriktionen für öffentlichen Ausstellungen zu vermeiden.

Die Adventsmenschen möchten so für Handwerker und Helfer für das Ahrtal werben, die ab dem kommenden Frühlingsanfang so sehr gebraucht werden, um den Menschen, die das Hochwasser und deren Folgen erleben mussten, wieder eine Perspektive zu geben. Darüber hinaus können Bürger auch einfach eine Geldspende an die Adventsmenschen für ihre Direkthilfe von Hochwasserbetroffenen überweisen. Jede Spende kommt hier wirklich direkt bei den Betroffenen an, die bei dieser Fotoausstellung mitmachen und bereits heute von den Adventsmenschen unterstützt werden.

RückBlende ist der Titel der Fotoausstellung, die im Februar 2022 startet, denn man sieht in den Menschen den Blick zurück, die teilweise Traumatisierung durch das Ereignis, die Erschöpfung der letzten Monate, aber auch die Hoffnung auf einen Wiederaufbau und an ein irgendwann wieder „normales Leben“. Denn aktuell ist das Leben der Betroffenen in den Hochwassergebieten noch alles andere als normal. Daher ist jede Form der Hilfe mit Händen und Werkzeug oder als finanzielle Hilfe sehr willkommen und wird auch noch für lange Zeit benötigt werden.

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
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