Heidental-Nachbarschaft hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen
Rückblick auf 2017 und Wahl des neuen Vorstands
Eine Wanderung im Frühjahr und eine Sommerfahrt sind bereits geplant
Nickenich. Der Amtmann der Heidental-Nachbarschaft, Joachim Blasch, begrüßte vor kurzem die Nachbarinnen und Nachbarn im Pfarrzentrum Nickenich zur Jahreshauptversammlung. Er stellte fest, dass die Einladung satzungsgemäß erfolgt ist. Die bekannt gegebene Tagesordnung wurde von der Versammlung unverändert angenommen. Zuerst wurde aller Verstorbenen in Stille gedacht.
Der Tätigkeitsbericht des Vorstandes begann mit der Verlesung des Protokolls der Jahreshauptversammlung am 22. Januar 2017. Einwände wurden nicht erhoben. Einleitend wies der Amtmann auf die Internet-Seite der Nachbarschaft www.heidental-nickenich.de und die dort ersichtlichen Dokumente und Bilder hin, zum Beispiel auf Einladungen und Protokolle der Jahreshauptversammlungen, Satzung, Berichte und so weiter.
In den weiteren Ausführungen erinnerte der Amtmann an die Ereignisse, die aus Sicht der Heidental-Nachbarschaft im Berichtszeitraum von Bedeutung waren. Dies gilt für die Wanderung zum Angelweiher nach Kruft am 20. Mai 2017, das Sommerfest auf dem Alten Schützenplatz am 19. August 2017 und schließlich den Adventskaffee für die älteren Mitglieder der Nachbarschaft am 29. November 2017 im Pfarrzentrum. Ein besonderer Dank galt Frau Hein, die mit ihrer Harfe mit weihnachtlichen Klängen die musikalische Untermalung übernommen hatte. In diesem Jahr waren die bisher meisten Teilnehmer zu verzeichnen, die einen gemütlichen Nachmittag in geselliger Runde erlebten.
Mitgliederwerbung gestaltet sich schwierig
Im abgelaufenen Jahr gab es wieder zahlreiche Jubiläen: 25 „runde“ Geburtstage, zwei Goldene und eine Diamantene Hochzeit. Die aktuelle Mitgliederzahl beläuft sich zum Stichtag 31. Dezember 2017 auf 229. In diesem Zusammenhang hat Herr Blasch darauf hingewiesen, dass sich die Mitgliederwerbung, trotz stetiger Versuche des Schöffenrates, schwierig gestaltet. Hier könnte es sich als hilfreich erweisen, wenn alle Nachbarinnen und Nachbarn in ihrem Umfeld für das Anliegen der Nachbarschaft werben. Mit einem Hinweis auf die im vergangenen Jahr stattgefundene Ausstellung des Geschichtsvereins zur Geschichte der Nickenicher Nachbarschaften in der Kulturscheune schloss Herr Blasch seinen Tätigkeitsbericht.
Unter dem nächsten Tagesordnungspunkt trug der Kassierer, Herr Burkhard Weber, den Kassenbericht für das abgelaufene Jahr vor. Für die Kassenprüfer berichtete Herr Christ über die von ihm und Frau Weiß am 18. Januar 2018 durchgeführte Kassenprüfung.
Sie haben festgestellt, dass das Kassenbuch mit allen Belegen ordnungsgemäß geführt wurde. Auf ihren Vorschlag hin wurde dem Kassierer von der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt. Im Anschluss stand der Tagesordnungspunkt „Neuwahl des Amtmannes und des Schöffenrates“ an. Herr Blasch bedankte sich bei den Mitgliedern des bisherigen Schöffenrates für die geleistete Arbeit; ebenso bei allen anderen Nachbarinnen und Nachbarn, die in dieser Zeit die Nachbarschaft tatkräftig unterstützt haben. Danach gab Herr Blasch den Vorsitz der Versammlung an Herrn Isidor Leinz ab, der mit Zustimmung der Anwesenden die Aufgabe des Versammlungs- und Wahlleiters für die Neuwahl des Vorstandes, das heißt, für die Neuwahl des Amtsmannes und der sechs Schöffen übernahm. Zunächst dankte Isidor Leinz allen Mitgliedern des Vorstandes für die geleistete Arbeit in den zurückliegenden fünf Jahren.
Aus der Mitte der Versammlung wurde als einziger Kandidat Joachim Blasch für die Funktion als Amtmann vorgeschlagen. In geheimer Wahl wurde Joachim Blasch einstimmig gewählt.
Für die Wahl des Schöffenrates stand die langjährige Schöffin Karin Kramosta nicht mehr zur Verfügung. Aus dem bisherigen Schöffenrat kandidierten Christa Praml, Susanne Höltgebaum, Margot Windheuser, Burkhard Weber und Bernd Engel für eine Wiederwahl. Als neuer Kandidat für den Schöffenrat konnte Thomas Klinke gewonnen werden.
Nachdem die Versammlung keine Einwendungen gegen eine offene Abstimmung in einem Wahlgang erhoben hatte, wurden alle Kandidaten durch eine Wahl per Handzeichen einstimmig in ihre Schöffenämter gewählt. Mit besten Wünschen für die weitere Tätigkeit gab Isidor Leinz die Versammlungsleitung an den neuen Vorstand ab.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde Irmgard Weiß von der Versammlung in ihrer Funktion als Kassenprüferin bestätigt. Peter Simon wurde einstimmig als zweiter Kassenprüfer hinzugewählt. Zur Höhe des Sterbegeldes fasste die Versammlung einstimmig den Beschluss, dass dieses im Jahr 2018 unverändert 150 Euro beträgt.
Vorschau auf das Jahr 2018
Für das Jahr 2018 sind folgende Veranstaltungen der Heidental-Nachbarschaft geplant: Eine Wanderung im Frühjahr – die Einladung mit einer konkreten Information über Termin und Ziel erfolgt später über das Pellenzblatt und auf der Homepage. Die Sommerfahrt ist für Samstag, 16. Juni, vorgesehen und wird die Nachbarschaft nach Remagen führen. Der genaue Termin für den Senioren-Adventskaffee, der an einem Dienstag oder Mittwoch in der Woche vor dem ersten Advent stattfinden soll, wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ gab es keine Wortmeldungen. Zum Schluss der Sitzung erfolgte die Verabschiedung der Schöffin Karin Kramosta. Amtmann Joachim Blasch bedankte sich nochmals bei ihr für die langjährige und wertvolle Arbeit im Vorstand und überreichte als Zeichen des Dankes ein Blumenpräsent. Herr Basting, der seit vielen Jahren die Bewirtung der Jahreshauptversammlung sicherstellt, erhielt ebenfalls ein Blumenpräsent.
Mit dem Dank an alle Anwesenden für deren reges Interesse schloss der Amtmann gegen 16.30 Uhr die Sitzung und lud alle zum weiteren Verweilen ein. Dazu gab er auch den Hinweis auf die an diesem Tag aushängenden Bilder, die verschiedene Aktivitäten der Heidental-Nachbarschaft aus den letzten Jahren zeigten.
