Westerwälder Brauchtum pflegen
Rummele schnitzen
Am Samstag, 13. Oktober am Bauhof Boden
Boden. Gemeinsam soll in Boden die Tradition der künstlerischen Gestaltung von Rummele, Dickwurz oder auch Rommele aufrechterhalten werden. Angezogen, gesetzt, gedüngt, gegossen und geerntet in verschiedenen Privatgärten stehen nun die Rummele zur „Weiterverarbeitung“ bereit. Ihre selbstgezogenen Rummele können die Besucher gerne mitbringen. Treffen ist wie in den vergangenen Jahren an der Ahrbachhalle; gemeinsam geht es zum Bauhof der Gemeinde Boden. Tische, Bänke stellen und auch alles Weitere läuft ab wie in den Jahren zuvor. Schnitzwerkzeug, Beleuchtung und Haltestock für das Kunstwerk bitte mitbringen. Basteldraht zum Fixieren der Kleinteile wird gestellt. Walter Metternich hilft beim Aushöhlen der Rummele, Gerhard Thome gestaltet zum siebten Mal in Folge den Bollerwagen, wobei auch Kinder mithelfen können. Oberstes Motto des Tages: „Gewissenhaft und vorsichtig umgehen mit den scharfen Schnitzwerkzeugen – die Unfallgefahr stets im Blickfeld und Bewusstsein haben!“
Bei Einbruch der Dunkelheit starten alle zum Dorfumzug über die gleiche Strecke wie in den letzten Jahren. Anschließend kann Alt und Jung bei der Pizzavertilgung fleißig mithelfen. Getränke werden zu einem geringen Preis ausgegeben, die Pizzakosten werden durch Spenden der Erwachsenen finanziert. Die Organisatoren bitten um Anmeldung bis spätestens Freitag, 12. Oktober bei Gerhard Thome, Tel. (0 26 02) 84 85 oder g.thome@t-online.de. Zur Pizzabestellung bitte die Anzahl der Kinder und Erwachsenen angeben. „Boden bewegt…“ freut sich auch über den Besuch und die Mitwirkung von Kindern und Erwachsen aus Nachbardörfern.
