Allgemeine Berichte | 17.07.2018

15. Hospizlauf von Koblenz nach Trier

Rund 200 Kilometer entlang der Mosel

Läufer, Walker und Skater starteten für einen wirklich guten Zweck

Mitten durch den Verkehr ging es erstmalig über die Brücke nach Treis und dann durch das Naturschutzgebiet „Pommerheld“. tt

Treis-Karden. Seit 2004 wird es im Sommer an der Mosel besonders sportlich – der traditionelle Hospizlauf zwischen Koblenz und Trier lockt jährlich Sportler jeder Couleur ans Deutsche Eck, um für eine gute Sache zu rackern: Radfahrer, Läufer, Geher und Skater starten, damit Spenden für das Trierer Hospizhaus zusammenkommen. Im vergangenen Jahr waren das immerhin rund 35.000 Euro.

Start am Deutschen Eck

Am vergangenen Freitag war es wieder soweit: Um 12 Uhr fiel der Startschuss am Kaiser-Wilhelm-Denkmal, und eine muntere Truppe von etwas mehr als 100 Athleten machte sich auf die rund 200 Kilometer lange Strecke. Dabeisein ist alles, denn der Sport spielt zwar auch eine Rolle, aber in gemäßigtem Tempo geht es flussaufwärts. 20 Versorgungsstationen wie etwa in Moselkern, Treis-Karden, Cochem, Poltersdorf, Bremm, Zell und Reil sorgen stets dafür, dass die Männer und Frauen mit Getränken, Cerealien, Obst, Kaffee und Backwaren versorgt werden. Das angestrebte Tempo von etwa sechseinhalb Minuten pro Kilometer lässt auch Amateuren und weniger sportlichen Teilnehmern die Möglichkeit, sich für die gute Sache zu engagieren. „Da ist sogar immer auch ein Schwätzchen mit dem Nachbarn bei neun Kilometern pro Stunde möglich, und außerdem kann man auch etappenweise mitmachen“, so Mitorganisator Ralf Haas im Gespräch mit BLICK aktuell. Betreut von den Feuerwehren, dem Malteser-Hilfsdienst, verschiedenen Behörden und Firmen wird logistisch von allen Ehrenamtlichen Großes geleistet.

Erstmals lief die Gruppe am Freitag über die Moselbrücke Treis-Karden, weil in Klotten die Baustelle unnötige Behinderungen verursacht hätte. Das nutzte eine größere Gruppe von Sportlern des TV Cochem, um sich im Rahmen der Aktion „Mondlauf“ an der Veranstaltung zu beteiligen. Sie stießen in Karden und hinter dem Baumarkt röhrig dazu, wobei die nächsten Kilometer dann auf der rechten Moselseite durch das Naturschutzgebiet „Pommerheld“ führten. Einen längeren Aufenthalt gab es dann am Café Bauer in Zell, wo traditionell am Schwarze-Katz-Platz Pause war, bis es in Richtung Reil moselaufwärts ging. Kopflampen und Schutzwesten waren ab hier obligatorisch. Ziel der Veranstaltung 2018, die unter der Schirmherrschaft der Bundesjustizministerin Katarina Barley steht, war dann samstags das Hospizhaus in Trier.

Herzlicher Empfang

Hier erwarteten Hunderte von Zuschauern die Sportler des 15. Hospizlaufes und bereiteten ihnen wieder einen herzlichen Empfang. Anschließend feierten alle bei Steaks, Salaten und kleinen Snacks sowie leckeren Getränken im Garten des Hospizhauses in der Ostallee 67. Ergebnisse und weitere Informationen gibt es unter www.hospizlauf.de oder direkt beim Hospizhaus in Trier, wo die Spenden und Preisgelder für Menschen verwendet werden, die an ihrem Lebensabend angelangt sind. Angehörigen und Betroffenen wird durch diese Einrichtung ein würdigeres Abschiednehmen ermöglicht.

TT

Die Spendengelder – 2017 waren es rund 35.000 Euro – gehen zu 100 Prozent an das Hospizhaus in Trier.

Die Spendengelder – 2017 waren es rund 35.000 Euro – gehen zu 100 Prozent an das Hospizhaus in Trier.

Obst, Salzgebäck, Kuchen und kalte sowie warme Getränke hielt man in Moselkern für die Sportler bereit.

Obst, Salzgebäck, Kuchen und kalte sowie warme Getränke hielt man in Moselkern für die Sportler bereit.

Mitten durch den Verkehr ging es erstmalig über die Brücke nach Treis und dann durch das Naturschutzgebiet „Pommerheld“. Fotos: tt

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