Allgemeine Berichte | 13.06.2018

Motorrad-Wandern mit historischen Maschinen in der schönen Eifel

„Rund um Bad Münstereifel“ im Oldtimer

Am 23. Juni ab Insul

„Die Eifel mit ihren kleinen, verwinkelten Sträßchen ist ein ideales Terrain für eine solche Ausfahrt“, so Chef-Organisator Josef Werhahn. privat

Insul. Die Ausfahrt „Rund um Bad Münstereifel“ für historische Motorräder bis Baujahr 1939 findet in diesem Jahr bereits zum 17. Mal statt. Am 23. Juni nehmen die rund 250 Motorrad-Oldtimer die herrliche und abwechslungsreiche Eifellandschaft unter die schmalen Pneus. Vom aufwändig restaurierten „Concours d’Elegance“-Zustand bis zum patinierten, aber zuverlässigen und vor allem originalem Erhaltungszustand ist alles vertreten. Wieder einmal lautet das Motto für die „Maschinisten“ der schnaufenden Zeitzeugen: „Unter Freunden in der Eifel“!

Start und Ziel der Motorrad-Wanderfahrt durch die Eifel ist, wie bereits in den vergangenen Jahren, Insul an der Ahr am Hotel Ewerts. Über Dümpelfeld, Hönningen und Ahrbrück geht es dann ab Altenahr auf die „Rotweinstraße“ und Walporzheim in Richtung der Kaffeepause ab 10.15 Uhr auf dem historischen Marktplatz in Ahrweiler. Wie auch auf früheren Ausfahrten, wird die Ausfahrt dort von vielen Besuchern, gleichwohl Einheimischen wie Touristen, ab 10.15 Uhr erwartet.

Weiterfahrt nach Mendig

Ab etwa 10.45 Uhr werden die Teilnehmer dann eine größere Etappe bewältigen: Über Rammersbach, Kempenich, Weibern und Wehr geht es dann am Laacher See vorbei nach Mendig zur Mittagsrast in der Vulkan-Brauerei. Neben einer Mahlzeit kann dort die Brauerei oder der tiefste Bierkeller der Welt besichtigt werden. Nach der Mittagspause folgt die letzte Etappe der insgesamt ca 123 Kilometer langen Ausfahrt: Über Thür, Kottenheim und St. Johann führt die Strecke am Schloss Bürresheim vorbei nach Kirchwald. Von dort führt die Strecke über kleine Straßen nach Adenau, bevor es über Reifferscheid und Schuld zurück nach Insul geht.

Für die ganz alten und gering motorisierten „Schätzchen“ (und das bezieht sich wahlweise auf Motorrad oder Pilot) ist die Fahrt hier zu Ende – wer aber noch möchte, kann sich auf eine kleine, aber dafür umso anspruchsvollere 2te Runde begeben.

Zweite Runde möglich

Diese führt über Schuld und Fuchshofen nach Reifferscheid, dann weiter über Rodder und Pomster nach Barweiler. Von dort aus folgen die Fahrer der Beschilderung nach Wimbach, Adenau und Dümpelfeld zurück nach Insul. Zusätzliche 50 Kilometer werden nach dieser kleineren Runde auf dem Kilometerzähler stehen. „Die Eifel mit ihren kleinen, verwinkelten Sträßchen und teilweise gegensätzlichen Landschaften ist ein ideales Terrain für eine solche Ausfahrt“, so Josef Werhahn, Chef-Organisator der Ausfahrt seit der ersten Stunde. „Darüber hinaus möchten wir mit unseren alten Maschinen ein wenig als Vorbild für Motorradfahrer in der Eifel dienen: „Motorradwandern“ und nicht Rasen ist das Motto.

Umsichtige Fahrweise oberstes Gebot

Alle Teilnehmer sind zur umsichtigen Fahrweise angehalten, unser vorbildliches Verhalten ist wichtig für ein gutes Miteinander mit den Anwohnern und den Fortbestand der Ausfahrt. Wir möchten uns durch diese Initiative für die Bewohner der Eifel wahrnehmbar von den üblichen oft unverantwortlichen ´Motorradfahrern` distanzieren, die die Geduld der Bevölkerung oft strapazieren. Wie so oft, sind einige wenige Zeitgenossen verantwortlich für ein schlechtes Image einer großen Gemeinschaft. Das muss nicht sein.“

„Verantwortung für unser Handeln übernehmen wir auch durch unsere Zuwendungen an den guten Zweck“ so Thomas Welzel, Pressekontakt der Ausfahrt. „Wie in jedem Jahr geht der Überschuss der Veranstaltung wieder jeweils hälftig an die Jeannette Gräfin-Beissel von Gymnich-Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Rheinland (http://www.j-graefin-beissel-stiftung.de/) und an die Gemeinde Insul für lokale Projekte im Dorf.“

Besucher sind gern gesehen, entweder entlang der Strecke oder an einer der Anlaufstationen. Alle Fahrzeuge können ‚live‘ und in Aktion erlebt werden, und selbstverständlich geben die Fahrer bei Fragen auch gern Auskunft zum jeweiligen Modell und der Geschichte. Rund 50 Helfer unterstützen bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung ehrenamtlich.

„Die Eifel mit ihren kleinen, verwinkelten Sträßchen ist ein ideales Terrain für eine solche Ausfahrt“, so Chef-Organisator Josef Werhahn. Foto: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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