Abendserenade des St. Martins-Chors an der Talstation der Malbergbahn
Rund um die Welt
Eine musikalische Reise von Afrika nach Australien am Samstag, 23. September um 19.30 Uhr - Einlass um 18.30 Uhr
Bad Ems. Der St. Martins-Chor Bad Ems ist in einem besonderen Konzert am Samstag, 23. September um 19.30 Uhr zu erleben. In einem Open-Air-Konzert in der Talstation der Malbergbahn, Villenpromenade betritt der St. Martins-Chor zum zweiten Mal echtes Neuland: Bei diesem Konzert, das von der Katholischen Pfarrei St. Martin, Bad Ems veranstaltet wird, erklingt weltliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten. Der Chor nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer dabei mit auf eine musikalische Reise rund um die Welt.
Begleitet wird der Chor von einer Jazz-Combo. Dabei ist nicht nur der ganze Chor zu hören, auch Solistinnen und Solisten und die Stimmbildungsgruppen aus den Reihen des Chores werden an diesem Abend zu erleben sein. Die Leitung liegt in den Händen von Bezirkskantor Lutz Brenner und dem Stimmbildner des Chores, Hans-Michael Zick.
An diesem Abend wird es nicht nur musikalische Genüsse geben, auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. In der Pause sowie vor und nach dem Konzert werden kalte Getränke und kulinarische Köstlichkeiten angeboten.
Kartenverkauf hat begonnen
Karten für dieses Konzert können in der Buchhandlung Elisabeth Adam, Römerstraße 51, 56130 Bad Ems, erworben werden, Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.
Der St. Martins-Chor wurde im Jahr 1956 von Pfarrer August König und seinem damaligen Kaplan Hans Bernhard - später Domkapellmeister in Limburg - gegründet.
Der erste hauptamtliche Kirchenmusiker in Bad Ems, Peter Kempin, gründete 1959 eine Männerschola, die zunächst unabhängig von der Knabenschola arbeitete. 1963 führte der neue Kirchenmusiker Bernhard Weck Männer- und Knabenschola zusammen, um mehrstimmige Gesänge zu erarbeiten. 1965 trat dieser Chor dann erstmals unter dem Namen St. Martins-Chorknaben auf. Bernhard Weck führte den Chor schnell zu Höchstleistungen, worauf sein Nachfolger, Theo Schäfer, ab 1969 aufbauen konnte. Reisen führten den Chor in den 60er und 70er Jahren nach Loreto, Rom, Paris, London und Wien. Theo Schäfer gründete einen Mädchenchor, der auch rasch seine Leistungsfähigkeit bewies. 1988 übergab Theo Schäfer das Amt des Kantors an Roland Krane. 1991 wurde Alexander Kammermeier hauptamtlicher Kirchenmusiker in Bad Ems.
Von 1998 bis 2002 leitete Harald Schmitt die kirchenmusikalischen Geschicke an St. Martin, von 2002 bis 2003 Matthias Braun und von 2003 bis 2004 Bernhard Steiner. Seit Oktober 2004 liegen sie in den Händen von Lutz Brenner. Aus ehemals zwei verschiedenen Chören - Knaben und Mädchen - ist eine große Chorgemeinschaft geworden, die sich altersspezifisch in zwei Gruppen gliedert: Für die Jüngsten stehen die Martins-Spatzen ab fünf Jahren offen, für Knaben und Mädchen ab zehn Jahren gibt es den Vorbereitungschor. Hier erhalten die Kinder eine fundierte grundlegende musikalische Ausbildung. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit wechseln sie in den Aufbauchor, der bei einzelnen Auftritten bereits mit dem Hauptchor zusammenwirkt. Der Hauptchor zählt zur Zeit etwa 75 Sängerinnen und Sänger, im Vorbereitungschor singen derzeit 14 Kinder und Jugendliche.
Zentrale Aufgabe der Chöre ist die musikalische Gestaltung der Gottesdienste in der Katholischen Pfarrkirche St. Martin. Hierfür kommen die Kinder und Jugendlichen zu kontinuierlichen Proben, die zweimal in der Woche stattfinden, zusammen.
