Allgemeine Berichte | 02.07.2024

Lebenshilfe Cochem-Zell e.V. wurde 50 + 2 Jahre jung

Rundes „Jubiläum plus“ in Faid gefeiert

Die Lebenshilfe Cochem-Zell e.V. feiert in diesem Jahr ein rundes „Jubiläum plus“. Der Vorsitzende Prof. Dr. Erhard Fischer (7.v.l.) begrüßte die Festgäste. Fotos: TE

Faid. Eigentlich hätte die 50-Jahr-Feier der Lebenshilfe Cochem-Zell e.V. bereits im Sommer vor zwei Jahren stattfinden sollen. Leider mussten die Offiziellen zu diesem Zeitpunkt wegen einer beträchtlichen Anzahl an Corona-Patienten die geplante Veranstaltung absagen.

„Deshalb feiern wir in diesem Jahr gemeinsam eben 50+2 Jahre Lebenshilfe Cochem-Zell e.V.“, so deren Vorsitzender Prof. Dr. Erhard Fischer. Er und sein Stellvertreter Hans Bleck können zum „Jubiläum plus“ zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner, deren Betreuerinnen und Betreuer, Familienangehörige, Freunde und Unterstützer begrüßen. Die geben sich am Veranstaltungsort und Wohnstätte „Beim weißen Stein“ die Türklinke praktisch in die Hand und erfreuen sich zunächst gemeinsam an einem Wortgottesdienst im Festzelt. In dessen Anschluss heißt zunächst der Vereinsvorsitzende Fischer alle Anwesenden willkommen, bevor er das Wort an die Ehrengäste mit Bürgermeister Wolfgang Lambertz, den Kreisbeigeordneten Bernd Schuwerack und MdL Benedikt Oster übergibt. Die finden ebenfalls herzliche Worte der Begrüßung und vor allem des Dankes, die sie an die mit viel Empathie engagierten Betreuerinnen und Betreuer sowie ehrenamtliche Vereinsmitglieder, Unterstützer und Gönner richten. Laut ihren Ausführungen ist es auch vor allem diesen zu verdanken, dass die Lebenshilfe Cochem-Zell gut, liebens- und lebenswert aufgestellt ist. Letztere verfolgt das Ziel, über ganz unterschiedliche Angebote und Einrichtungen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Beeinträchtigungen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen und ihre Teilhabe zu fördern. Besagte Förderung findet sich heute in Kindertagesstätten, Schulen, Wohnstätten, Freizeitgestaltung, Erwachsenenbildung und auch auf dem beruflichen Sektor wieder.

Dies geschieht u.a. durch unterschiedliche Angebote und Einrichtungen vor Ort, aber auch durch politische Einflussnahme auf die Sozialgesetzgebung in den Bundesländern und in Berlin. Das Lebenshilfe-Leitbild: „Jeder Mensch soll gehört werden und jeder darf so sein wie er ist!“ In diesem Zusammenhang unterhält die Einrichtung Cochem-Zell derzeit besondere Wohnformen in Faid und Cochem-Brauheck. Dazu gesellen sich für Kinder im Vorschulalter eine integrative KiTa mit Gruppen in Dohr und Faid. Als „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind e.V.“ 1958 durch eine Initiative von Fachleuten und hilfesuchenden Eltern für eine Förderung ihrer Kinder ins Leben gerufen, ist die Bundesvereinigung Lebenshilfe (Sitz in Marburg und Berlin) mit ca. 125.000 Mitgliedern heute ein recht großer Verband. Letztgenannte engagieren sich dabei in 482 Orts- und Kreisvereinigungen, die sich aktuell in 16 Landesverbänden wiederfinden und alle rechtlich eigenständig sind.

Zur Jubiläumsfeier in Faid hat sich die Wohnstätte nebst Grünanlagen auch durch den Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer in ein schmuckes Festareal verwandelt.

In diesem sorgt der Musikverein Dohr mit beliebten Weisen für eine kurzweilige Musikunterhaltung. Diverse Sport- und Spielstationen locken zusätzlich gewogene Gäste und für ein großzügiges Speisen- und Getränkeangebot haben die Gastgeber ebenfalls Sorge getragen. TE

Zum Auftakt der Feierlichkeiten erfreuen sich die geladenen Gäste gemeinsam an einem Wortgottesdienst im Festzelt.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten erfreuen sich die geladenen Gäste gemeinsam an einem Wortgottesdienst im Festzelt.

Die Lebenshilfe Cochem-Zell e.V. feiert in diesem Jahr ein rundes „Jubiläum plus“. Der Vorsitzende Prof. Dr. Erhard Fischer (7.v.l.) begrüßte die Festgäste. Fotos: TE

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