Stoff- und Tuchmarkt in Remagen begeisterte nach zwei Jahre Pause zum 13. Mal
Rundum gelungener Auftakt in die Open-Air-Saison
Remagen. Parkende Autos, wo es nur ging, viele Bahnreisende und Menschenscharen in der Remagener Innenstadt, das zeichnete den 13. Deutsch-Holländischen Stoff- und Tuchmarkt am Sonntag in der Remagener Innenstadt aus. Offensichtlich freuten sich die Menschen von nah und fern über diese Gelegenheit, sich endlich wieder mit Stoffen und Zubehör jedweder Art eindecken zu können. Nach zwei Jahren Corona-Pause war es den Menschen scheinbar wieder ein Bedürfnis. Da machte wohl auch die Beschränkung 3-G wenig aus, im Gegenteil, vielleicht gab sie auch ein wenig Sicherheit. Wie Marktmeister Günter Balas am Montag erläuterte, hatte die Stadt sich angesichts der bis zum 2. April verlängerten Übergangsfrist bis zum weitgehenden Wegfall von Beschränkungen entschlossen, die 3-G-Regel anzuwenden und selbst für einen Sicherheitsdienst zu sorgen, der das Gebiet an vier Ein- und Ausgängen auf das Gelände des Stoff- und Tuchmarktes kontrollierte. Nur Geimpfte, Genesene und Getestete hatten Zugang. Dennoch wurde von vielen Menschen auch zusätzlich noch die Maske getragen. Das Gebiet des Stoff- und Tuchmarktes erstreckte sich vom Parkplatz hinter der Alten Post über den großen Parkplatz an der Grabenstraße. Ab der Josefstraße in die Remagener Innenstadt, wo die Einzelhändler zum Auftakt in die Open-Air-Saison zum ersten verkaufsoffenen Sonntag einluden, galt die 3-G-Regel nicht, hier war die Maskenpflicht in den Geschäften angesagt. Und auch die Einzelhändler, die mit zahlreichen Angeboten lockten, konnten sich über regen Betrieb freuen. Die Menschen nutzten das freundliche Frühlingswetter für einen Rundgang durch die gesamte Remagener Innenstadt. Neben der Gastronomie in der Innenstadt gab es in der Josefstraße noch das Angebot ein Glas Wein, Kaffeevarianten oder auch herzhafte Genüsse von Mc Frites zu genießen. Diese Möglichkeiten wurden genutzt, ebenso wie die Remagener Gastronomie. „Die Händler des Stoff- und Tuchmarktes waren zufrieden über den guten Lauf. Wir sind stolz darauf, dass dieses Angebot an die Bevölkerung und die Gäste von außerhalb so gut gelungen ist. Die Stimmung war durchweg positiv“, zog Günter Balas ein positives Resumée.
Trotz vieler Besucher war genügend Platz
Den Stoff- und Tuchmarkt nutzten wahrlich Scharen von Menschen. Von den üblicherweise rund 100 Ständen waren 92 gekommen. Und trotz der vielen Menschen war genügend Raum, damit die Auslagen an Stoffen und Materialien gut zu sehen waren. Und wer sich gut eingedeckt hatte, der konnte sich dank des ersten verkaufsoffenen Sonntags auch noch in den Geschäften in der Fußgängerzone umsehen und Schnäppchen ergattern. Auch in den Geschäften herrschte reger Betrieb. Was gerade bei dem Stoff- und Tuchmarkt in Remagen auffällig ist, ist, dass viele Menschen ganz gezielt kommen, um sich mit Stoffen einzudecken. Wo gibt es auch so viel Auswahl auf einmal? Die Fans von Nadel und Faden nicht abhalten und stöberten nach Brauchbarem und lange Gesuchtem. Stoffe in Hülle und Fülle und zu recht günstigen Preisen lockten einfach. Eine kaum mehr überschaubare Vielfalt an Stoffen, die jeden Handarbeits- und Nähfreund begeisterten, gab es zu ergattern. Ob Kleider-, Kinder-, Gardinen-, Möbel- oder Dekostoffe, ob Samt oder Seide, ob Leinenstoffe, tummelten sich an den Ständen, und so mancher wusste genau, was er wollte: Stoff für Kostüme in der Karnevalssession, Stoffe zur Dekoration der Außenbestuhlung auf der Terrasse oder im Garten, Markisenstoffe für den Balkon, Stoff für die schon lange gewünschten neuen Gardinen, oder auch Stoffe für ein neues Kleid oder einen neuen Rock. Ob für Schürzen oder Anzüge, ob für Tischdecken oder Kleidung, es gab einfach alles an Stoffen, was man sich vorstellen kann. Ob Stoff für eine Tunika oder Vorhänge, das Angebot war einfach überwältigend. Da kam selbst derjenige auf Ideen, der nicht selber näht, sondern nähen lässt. Vieles an Musterkleidungsstücken konnte denn auch bewundert werden, so dass die Ideen wie von selbst kamen. Und sogar die Strickbündchen für die Kleidung gab es in allen Farben, handgenähte Kinderkleidung, Schnittmuster, Stoffe für Unikattaschen, alles was das Hobbyschneiderinnenherz begehrt, war einfach da und wartete nur darauf, den Besitzer zu wechseln. Viele Stände hatten auch Stoffreste zu Dumpingpreisen. Für denjenigen, der nur wenig Stoff brauchte, ein absolutes Schnäppchen. Und viele, die kamen, wussten sehr genau, was sie brauchten und suchten ganz speziell. Reger Betrieb herrschte auch bei den Nähutensilien. Die gab es wirklich in riesiger Auswahl. Ob Knöpfe, oder Garne, Nadeln, Nähseide oder Reißverschlüsse in unglaublich vielen Varianten, Litze zum Verschönern von Kleidung oder Uniformen, Bänder und vieles, vieles mehr, ergänzten das enorme Stoffangebot perfekt.
Lebenskunstmarkt im Juni
Die nächste Open-Air-Veranstaltung wird voraussichtlich am 18. und 19. Juni der Remagener Lebenskunstmarkt sein, wenn es die Corona-Beschränkungen hergeben. Das Rheinuferfest in Bonn und am Siebengebirge ist bereits vom Veranstalter abgesagt. Die Planungen für den Lebenskunstmarkt laufen aber bereits. Auch der Jakobsmarkt soll stattfinden, so es die Corona-Regeln hergeben. AB
Eine kaum mehr überschaubare Vielfalt an Stoffen, die jeden Handarbeits- und Nähfreund begeisterten, gab es zu ergattern.
Von vielen Menschen wurde auch zusätzlich zur 3G-Regel noch die Maske getragen.
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