Delegiertenversammlung mit Rückblick auf ein positives Jahr
SV Rheinbreitbach: Spannende Themen und Gewinn eines Weltmeistertitels
Rheinbreitbach. Der SV Rot-Weiß Rheinbreitbach ist mit seinen 7 Abteilungen (Badminton, Volleyball, Tischtennis, Fußball, Tanzen, Fit&Gesund, Kinderturnen) einer der größten Sportvereine in der Verbandsgemeinde Unkel. Dementsprechend viel gab es auch auf der jährlichen Delegiertenversammlung des SVR zu berichten.
Zu Beginn der Versammlung, durch die die Vorsitzende Nicole Weinberg führte, wurden die Personalien für das nächste Jahr geklärt und das aktuelle Team in den Rollen bestätigt: neben Marius Adenauer als zweitem Vorsitzenden wurde auch David Riddering im Amt des Geschäftsführers einstimmig wiedergewählt, so dass das eingespielte Team auch weiterhin die Ziele des Vereins verfolgen kann.
Der Vorstand berichtete dann über die relevanten Themen aus Sicht des Gesamtvereins: Die positive Entwicklung des Gesamtvereins lässt sich auch an der konstant positiven Mitgliederentwicklung ablesen. Der SVR ist trotz einer – nach über 8 Jahren erstmaligen – Beitragserhöhung weiter gewachsen und kratzt mit aktuell knapp 950 Mitgliedern stark an der Vierstelligkeit.
Insbesondere in der Abteilung Fußball, die mit knapp 600 Mitgliedern die größte Abteilung des Vereins ist, gibt es aufgrund des starken Zuwachses und dem gleichzeitigen Wegfall von Vereinen in der direkten Umgebung, eine klare Herausforderung mit der Überbelastung des Sportplatzes an der Westerwaldstraße. Daher entschied man sich dazu, die in der Verbandsgemeinde neu gegründete Stiftung für „Jugend, Soziales und Integration“ – kurz JSI – zu unterstützen. Die Stiftung verfolgt aktuell neben dem prominentesten Ziel, der Wiederherstellung eines Fußballplatzes im Sportpark Unkel, auch weitere dem Satzungszweck entsprechende Ziele in der gesamten Verbandsgemeinde Unkel und veranstaltet bspw. Benefizkonzerte. Die starke Verbindung zwischen dem SVR und der JSI zeigt sich auch daran, dass mit Nicole Weinberg und Bernd Zettelmeyer, der den SVR immer wieder mit Expertise in diversen Themen unterstützt, zwei VertreterInnen in den Stiftungsrat eingezogen sind.
Das Engagement in der Stiftung ist auch darin begründet, dass die Errichtung eines weiteren Sportplatzes in Rheinbreitbach neben den einhergehenden finanziellen Aufwänden auch räumlich schwierig ist – aktuell gibt es keine realistische Fläche in ausreichender Größe, auf der ein zusätzlicher Sportplatz errichtet werden könnte.
Neben dem Projekt „Sportplatz-Flächen“ hat sich der Verein ebenfalls in den laufenden Diskussionen um eine weitere Verwendung der brachliegenden Sport- und Freizeitflächen auf dem ehemaligen Geländer der TSG Rheinbreitbach eingebracht. Nachdem man bereits im September ein Positionspapier samt Nutzungsszenarien dem Gemeinderat eingereicht hatte, erwartet man nun kurzfristig eine Einladung in den von der Gemeinde angekündigten Arbeitskreis zu dem Thema. Der Verein erhofft sich hier neben der Nutzung der Freizeitflächen vor allem Räumlichkeiten im alten Clubhaus, da man selbst aktuell nicht über ein Vereinsheim verfügt.
Generell ist der Verein auch weiterhin aktiv in Abstimmungen mit der Rheinbreitbacher Politik, so wird bspw. aktuell auch über Sanierungsmaßnahmen in den Sanitär- und Umkleideanlagen der Hans-Dahmen-Halle gesprochen. Dabei kann der SVR vor allem auch auf seine stark engagierten Mitglieder zurückgreifen, die immer gerne mit Kreativität, Expertise und Muskelkraft unterstützen und vieles in Eigenleistung umsetzen.
Auf der sportlichen Seite hatten die Abteiltungsleiterinnen und -leiter viel Positives zu verkünden. So konnte Rheinbreitbachs bekannteste Tischtennis-Spielerin, Heidi Wunner, erneut einen Weltmeister-Titel erringen und ist zweifelsfrei ein überregionales Vorbild. Der Verein ist daher stolz und glücklich, dass man Heidi Wunner die Ehrenbürgerschaft verleihen wird.
Über alle Abteilungen hinweg werden in den Mannschaftssportarten starke Ergebnisse erzielt – oftmals gegen große Spielgemeinschaften. Hier sei nur beispielhaft genannt, dass aus dem Bereich Fussball die erste Herren vor dem Wiederaufstieg in die A-Klasse steht, die DamenMannschaft ebenfalls um die Meisterschaft spielt und die D-Jugend, die in der RheinlandLiga, der höchsten Spielklasse in dieser Jugend, eine herausragende Saison spielt. Auch in den nicht kompetitiven Abteilungen zeigt sich der sportliche Erfolg, hier vor allem durch den konstanten Zulauf an Mitgliedern.
Nachdem in den vielen Berichten vor allem auf das letzte Jahr zurückgeschaut wurde, gab es zum Abschluss noch einen Ausblick: Der SVR wird in weniger als 5 Jahren, konkret im Jahr 2029, 100 Jahre alt. Da dieser herausragende Meilenstein der Vereinsgeschichte angemessen gefeiert werden soll, wurde bereits ein Arbeitskreis gegründet, der sich mit den Planungen beschäftigen wird.
