Allgemeine Berichte | 28.02.2020

Forstrevier Kannenbäckerland informiert

Sabine und Viktoria treffen Wald hart

Wege werden schnellstmöglich instand gesetzt

Stadtwald Höhr-Grenzhausen, Stern. Foto: Julian Huhn

Höhr-Grenzhausen. Die Sturmtiefs der letzten Tage haben Schneisen der Verwüstung in den heimischen Wald geschlagen. Besonders betroffen sind im Bereich des Forstamtes Neuhäusel die Wälder in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen.

So sind im Stadtwald Höhr-Grenzhausen und in den Gemeindewäldern Hilgert und Hillscheid zusammen etwa 15.000 bis 20.000 Bäume vom Sturm entwurzelt worden. Nicht nur Nadelbäume sind betroffen, in großem Umfang sind auch starke Buchen und Eichen umgefallen. Die ganze Situation wird natürlich noch verschärft durch das massenhafte Absterben von Bäumen durch Borkenkäfer und anderen Schwächeorganismen infolge der Dürrejahre 2018 und 2019. Der Wald in der Verbandsgemeinde hat leider in den vergangenen Monaten sein Gesicht verändert. Dort, wo noch vor Kurzem intakte Wälder standen, sind heute Kahlflächen. Durch die notwendigen Forstarbeiten und dem Abtransport des Holzes sind die Wege sehr stark in Mitleidenschaft geraten.

Die ersten Maßnahmen nach den Stürmen sind bereits getroffen. Die meisten Wege im Wald sind wieder begehbar. Allerdings hängen noch sehr viele schiefe Bäume und Kronenteile in Richtung der Wege. Waldbesucher sollten bei ihren Aktivitäten hier besonders vorsichtig sein und bei stärkerem Wind den Wald meiden. In den beiden Forstrevieren Kannenbäckerland und Jägerpfad-Hillscheid wird alles daran gesetzt, den Windwurf und das Borkenkäferholz aufzuarbeiten und in den Verkauf zu bringen. Anschließend werden so schnell es geht die Wege wieder instand gesetzt werden. Bis dahin bittet das Forstrevier um Verständnis.

Stadtwald Höhr-Grenzhausen, Stern. Foto: Julian Huhn

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