Donau-Kosaken starten mit dem Neujahrskonzert ins Jahr 2017
Sakrale Gesänge eines besonderen Chores
Nievern. In der Pfarrkirche St.- Katharina in Nievern erklangen sakrale Gesänge eines besonderen Chores. Tiefste Bässe und höchste Tenöre kennzeichnen die musikalische Kultur von Lachzar und Slavin Peev, die schon anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Chores dabei waren. Ortsbürgermeister Lutz Zaun hatte alle Bürgerinnen und Bürger zu diesem Neujahrskonzert eingeladen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Hoffmeyer begrüßte ein internationales Sextett mit Gesangssolisten, dass in der musikalischen Tradition der Väter und Großväter mit vier Tenören und zwei Bässen eine Reise von Bulgarien durch Russland und der Ukraine gesanglich angeboten hatte. Sibirien und die Wolgasteppe wurden ebenfalls besungen. P. Tschaikowskij, D. Bortnijankij, D. Hristov, Kedrov, „Die zwölf Räuber“, „Die einsame Birke“, „Das Lied vom Baikalsee“ und der Gesang der Donauschiffer waren zu hören. „Einsam klingt das Glöckchen“ und „Kalinka“ gehörten dazu.
Passend die schwarzen Tuchhemden und die Hosen mit den roten Seidenstreifen entlang der Seitennaht bis in die Stiefel, die an die Militärtradition der Kosaken erinnerten. Die Akustik der St. Katharina war besonders geeignet ein Klangerlebnis für die Gäste zu garantieren. Erster Tenor Gregory Petra - Zweiter Tenor Alexander Lilov - Bass Emilian Grigoriev - Zweiter Bass, Bass und Oktavis Lacesar Gergiy Peev, Akkordeon Kiril Gavrilov Bajan, - Erster Bass Slavin L. Peev. Ein Angebot an gewaltiger Stimmkraft hatte die Herzen der Zuhörer an diesem Sonntagnachmittag in Nievern ergriffen, besonders durch die originalen Texte in Bulgarisch, Russisch und Ukrainisch.
