Natur- und Heimatfreunde Maxsain/Zürbach e.V. hilft mit
Sanierung der Heilquelle
Maxsain.Zugegeben – die Maxsainer Heilquelle liegt ziemlich versteckt an einem Nebenweg mitten im Wald. Wer sie nicht gezielt aufsucht, wird dort wohl kaum vorbeikommen. Doch genau das soll sich ändern und dafür trafen sich die Natur- und Heimatfreunde am 30. Juli mit neun Leuten, zwei Traktoren und allerlei Arbeitsmaterial vor Ort. Zunächst galt es, den völlig zugewucherten Pfad freizuschneiden und das Becken der Quelle mittels Hochdruckreiniger vom Schmutz der letzten Jahre zu befreien. Erfreut stellten sie fest, dass die Quelle trotz der trockenen Witterung und anhaltenden Dürre einen kontinuierlichen, kühlen Wasserfluss hervorbringt. Danach wurde die alte, schmale und steile Betontreppe entfernt, und mit vereinten Kräften eine breite, geräumige Treppe aus Holz und Schotter errichtet. Den kompletten etwa 20 Meter langen Pfad vom Waldweg bis zur Quelle haben die Natur- und Heimatfreunde aufgrund der Hanglage um weitere Treppenstufen ergänzt. Außerdem haben sie neben der Quelle eine Sitzbank aufgestellt. Demnächst werden sie eine Informationstafel und Wegweiser an den Abzweigungen anbringen.
Die abgeschiedene Lage oberhalb des Steinchesbachtals fernab der großen Straßen lädt dazu ein, zur Ruhe zu finden und die Gedanken schweifen zu lassen. Durch die Entnahme einiger Bäume in den letzten Jahren ist derzeit eine hübsche Aussicht gegeben. Doch hat das kühle, schmackhafte Wasser, das an einer der höchsten Stellen der Maxsainer Gemarkung zutage tritt, tatsächlich besondere Eigenschaften? Wer weiß. Fest steht nur, dass es aus gesetzlichen Gründen offiziell leider kein Trinkwasser ist.
Wer nun neugierig geworden ist und die Heilquelle einmal selbst besuchen möchte, hält sich am Ende der Schönstraße links Richtung Ewighausen, geht an der ersten Abzweigung außerhalb des Ortes links und kurz darauf an der zweiten rechts bergauf in den Wald. Nach etwa 700 Metern wechselt man in den ersten linksseitig einmündenden Waldweg und erreicht nach weiteren 600 Metern schließlich die neue Treppe zur Quelle. Auch bei OpenStreetMap (www.osm.org) ist die Heilquelle im Wald zwischen Maxsain und Ewighausen eingezeichnet und anhand der Karte lässt sie sich prima in eine kleine Rundwanderung einbinden.
