Allgemeine Berichte | 14.05.2024

Sanierung vollendet

Kirmutscheid. Am Sonntag, dem 2. Juni 2024 feiert die Pfarrei Kirmutscheid die Vollendung der Sanierung ihrer Pfarrkirche.

Das unter dem Patronat des hl. Wendalinus stehende Gotteshaus kann ohne Übertreibung eine der schönsten kleinen Dorfkirchen der Eifel genannt werden. Idyllisch liegt es mit dem ehemaligen Pfarrhaus und der alten Schule auf einem vom Trierbach umflossenen Felsrücken.

Der herausragende künstlerische Anspruch in der Architektur dieses Gotteshauses und seiner Ausgestaltung ist dem Einfluss des Johanniterordens zu verdanken. Graf Gerhard von Are hatte die Kirche im Jahr 1224 der Ordenskommende in Adenau übergeben und ihr Vorsteher, der Komtur, war bis 1802 ihr eigentlicher Pfarrer. Die Ordenskomture sorgten dafür, dass in Kirmutscheid ein Kirchengebäude entstand, dass sowohl von der Qualität des Baus als auch von der Tiefe der theologischen Konzeption den Anspruch an eine gewöhnliche Dorfkirche weit übersteigt. Durch die von Dr. Thomas Lutgen durchgeführte Bauforschung hat sich herausgestellt, dass das Bauwerk überdies als Wehrkirche und damit als Zufluchtsort in Zeiten von Bedrohung und Gefahr dienen sollte.

Seit dem Jahr 2012 wurden an der Kirche umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Im Inneren wurden die Gewölbemalereien aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts gereinigt und die Farbfassung der Schlusssteine vollständig freigelegt. Das Gebäude wurde trockengelegt und der Außenputz vollständig erneuert. Der Dachstuhl wurde instandgesetzt. Eine mechanische Kirchenorgel wurde angeschafft. Außen wurde die nachgewiesene mittelalterliche Farbgestaltung wiederhergestellt.

Die Sanierung der Kirche war möglich, weil sie von vielen Seiten mitgetragen wurde. Zuschüsse und Fördermittel kamen vom Bistum Trier, von Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Hinzu kamen nicht wenige Einzelspenden und ganz viel Eigenleistung.

Das Gelingen der Sanierungsarbeiten ist insbesondere den Menschen zu verdanken, die sie geplant, konzeptionell und beratend begleitet und mit handwerklicher Fachkompetenz ausgeführt haben.

Das Fest beginnt um 14:00 Uhr mit einer Eucharistiefeier in der Pfarrkirche. Im Anschluss sind alle zu einem fröhlichen Beisammensein eingeladen, bei dem für Speisen und Getränke gesorgt ist. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Bergmusikanten Hoffeld.

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