Martinszug und Martinsmarkt in Adenau ein voller Erfolg
Sankt Martin verteilt Brezeln an die Laternen-Kinder
Adenau. Nach dem Motto Tradition erhebt Anspruch, fand am 1. November-Wochenende Samstag der festliche Martins-Umzug statt und der Martinsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag lockte viele Besucher in die Johanniter-Stadt.
Die Aufstellung des Martin-Umzuges erfolgte wie immer an der DRK-Rettungswache über die Hauptstraße und über Nebenstraßen wieder zurück Richtung Marktplatz. Dem Tambourcorps folgte der imposante Sankt Martin – schon seit einigen Jahren ist Myke Ley derjenige, der sich Umhang und Helm für diesen Anlass überzieht, dieses Mal aber nicht hoch zu Ross, sondern Schusters Rappen - gefolgt vom Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann und den Wehrführern. Natürlich durfte auch das Stadtorchester Adenau im Umzug nicht fehlen. Zahlreiche Kinder mit Laternen, oftmals die ganze Familie im Schlepptau, säumten den Weg und schlossen sich dann trotz starkem Regen und niedrigen Temperaturen dem Umzug an. Die altbekannten Martins-Lieder wurden kräftig mitgesungen und der Höhepunkt war wieder einmal die Verteilung der leckeren Brezeln im Zentrum. Das Martinsfeuer gehört bei dieser Traditionsveranstaltung ebenfalls zum festen Bestandteil in Adenau.
St. Martin besuchte das Seniorenzentrum
Noch bevor es zum Umzug ging, fand sich der „Feldherr Sankt Martin“ zu einer anderen Brezel-Verteilung ein – bei den Bewohnern des Seniorenzentrums der Villa am Buttermarkt. Er und der Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, der sich den Besuch der Pensionäre ebenfalls nicht nehmen lässt, wurden begeistert empfangen und den Senioren waren die Lieder aus Jugendtagen noch sehr präsent, sodass fleißig gesungen wurde. Nicht nur für die 98-jährige Gertrud Bung ein besonderes Ereignis, ein paar Worte, mit dem heiligen Sankt Martin zu wechseln.
Martinsmarkt und verkaufsoffener Sonntag
Der Gewerbeverein Adenau initiiert schon seit Jahren den vom damaligen Vorsitzenden Peter Nett ins Leben gerufene Martinsmarkt mit gleichzeitig verkaufsoffenem Sonntag, der um 12 Uhr seine Tore öffnet. Neben den ortsansässigen Geschäften, Cafés und Restaurants boten auch viele Stände ihre Waren und Leckereien auf der gesperrten Hauptstraße feil. Bei zwar niedrigen Temperaturen aber herrlichem Sonnenschein ein Event, welches nicht nur von den Adenauern gut angenommen wird, sondern immer zahlreiche Besucher aus Nah und Fern in die Stadt am Nürburgring lockt.
Der St. Martin zog in diesem Jahr ohne Pferd durch den Ort.
Der Drehorgel-Spieler war für Viele ein Grund zum Verweilen.
Die 98-jährige Gertrud Bung freut sich jedes Jahr über den Besuch von Sankt Martin.
