Allgemeine Berichte | 19.12.2023, 08:42 Uhr

Wachtberg unterstützt Ukraine

Schaumwasserwerfer für Feuerwehren

Ein Schaumwasserwerfer für die Ukraine: (v.l.) Sascha Klose, André Hahnenberg, Manuela Schmidt, Bürgermeister Jörg Schmidt und Markus Zettelmeyer.  Foto: Wachtberg4Help
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Wachtberg. In Wachtberg wurde eine außergewöhnliche Spende getätigt: Ein Schaumwasserwerfer der Freiwilligen Feuerwehr wurde an den Verein „Wachtberg4Help“ übergeben. Dieser Verein engagiert sich seit Kriegsbeginn in der Ukraine, indem er regelmäßig Hilfsgüter in das Krisengebiet transportiert. Die feierliche Spendenübergabe fand am Nikolaustag statt. Bürgermeister Jörg Schmidt, Wehrleiter André Hahnenberg und Markus Zettelmeyer von der Freiwilligen Feuerwehr Wachtberg trafen sich zu diesem Anlass mit Manuela Schmidt und Sascha Klose von „Wachtberg4Help“. Der Schaumwasserwerfer, ein leistungsfähiges Löschgerät mit einer Wasserleistung von 1.600 Litern pro Minute und einer Wurfweite von etwa 60 Metern, wurde zusammen mit 800 Litern Schaummittel gespendet. Dieses Gerät wird vor allem bei Großbränden eingesetzt, wo eine hohe Wurfweite benötigt wird. Laut Hahnenberg stand der Schaumwasserwerfer der Feuerwehr Wachtberg über 20 Jahre zur Verfügung, kam jedoch nie zum Einsatz.

Der Transport des Schaumwasserwerfers in die Ukraine wird von der Firma Dogs United durchgeführt, die bereits seit längerem „Wachtberg4Help“ logistisch unterstützt. Die ukrainischen Feuerwehren arbeiten teilweise mit veraltetem Equipment, wodurch die Brandbekämpfung erschwert wird. Auf eine Vorabanfrage hin meldeten 13 von 14 ukrainischen Feuerwehren Bedarf für den Schaumwasserwerfer an.

Bürgermeister Schmidt äußerte seine Freude darüber, dass man auf unkomplizierte Weise Hilfe leisten kann. Statt das Gerät zum Verkauf anzubieten, entschied man sich schnell für eine Spende. „Ich war direkt offen für eine Spende!“, so Schmidt. Der Schaumwasserwerfer aus Wachtberg wird künftig in der Ukraine eingesetzt, um dort effektiv bei Bränden zu helfen.

BA

Ein Schaumwasserwerfer für die Ukraine: (v.l.) Sascha Klose, André Hahnenberg, Manuela Schmidt, Bürgermeister Jörg Schmidt und Markus Zettelmeyer. Foto: Wachtberg4Help

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