Mittelstandsvereinigung des Kreises Ahrweiler unterstützt ZNS-Hannelore Kohl Stiftung
Scheckübergabe beim Neujahrsempfang
Elmar Lersch und Josef Niethen überreichten in Bonn den Scheck in Höhe von 2.120 Euro
Bonn/Kreis Ahrweiler. Seit 1983 engagiert sich die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung für schädelhirnverletzte Menschen. Von Bonn aus werden von der Stiftung bundesweit individuelle Hilfen für Betroffene und Angehörige, finanzielle Förderung von Nachsorgeangeboten und Forschungsvorhaben sowie Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Kopfverletzungen koordiniert. Beim traditionellen Neujahrsempfang der Stiftung in ihrer Geschäftsstelle in Bonn-Duisdorf begrüßte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Vöcking Freunde und Förderer aus Wirtschaft, Politik und Kultur, Netzwerkpartner, Spender und Vertreter von Selbsthilfegruppen. Besonders zeigte sich Johannes Vöcking bei den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern erkenntlich, die der Stiftung im vergangenen Jahr mit Geld- und Sachleistungen bei ihrer Arbeit geholfen haben: „Die Unterstützung aus der Wirtschaft ist ein wichtiger Pfeiler unserer Arbeit, den wir durch die Initiative der IHK Bonn/Rhein-Sieg und ihrer CSR-Botschafter in diesem Jahr noch ausweiten können.“ Langjährige Partner wie der Kreisverband Ahrweiler der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU/CSU, aber auch neue Spender wie die BBBank eG in Bonn nutzen die Gelegenheit, ihr Engagement in der Geschäftsstelle vorzustellen. Bürgermeister Reinhard Limbach lobte die Stiftung in seinem Grußwort für ihre nachhaltige Arbeit, mit der die Versorgung hirnverletzter Unfallopfer seit über 30 Jahren verbessert wird.
Zusammenkunft beim Neujahrsempfang
Beim Neujahrsempfang der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung kommen schädelhirnverletzte, Menschen, Spender und Förderer zusammen und lernen sich kennen. Geschäftsführerin Helga Lüngen ist dieser Austausch besonders wichtig, denn die bei einem Unfall verletzten Menschen haben viel zu erzählen - von ihrem langen Weg durch die Rehabilitation und den Herausforderungen bei der Rückkehr in den Alltag. "Unsere Unterstützer erleben hier eindrücklich aus erster Hand, wie wichtig und nachhaltig ihr Engagement ist.“
Helga Lüngen machte aber auch deutlich, dass die Hilfebedarfe steigen. In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Anfragen an die Stiftung kontinuierlich gewachsen und die Seminare wären stets ausgebucht. Deswegen werde die Stiftung ihr Seminarangebot in 2016 auch deutlich ausweiten.
Neben der individuellen Hilfe engagiert sich die Stiftung in der Forschungsförderung. Beispielsweise finanziert die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung am Department für Pflegewissenschaften der Universität Witten/Herdecke derzeit zwei Stipendien.
