DRK Rhens und Feuerwehr Rhens übten gemeinsam
Scheunenbrand als Übungsszenario
Beide Einheiten übten gemeinsam, die Arbeitsabläufe noch besser zu optimieren
Rhens. Bei realen Einsätzen müssen DRK und Feuerwehr oftmals Hand in Hand zusammenarbeiten. Jetzt übten die beiden Einheiten auch gemeinsam, um die Arbeitsabläufe noch besser zu optimieren. Als Übungsszenario wurde ein Scheunenbrand mit fünf vermissten Personen angenommen. Die Feuerwehr rückte mit 14 Einsatzkräften aus. Beim DRK wurden 15 Einsatzkräfte alarmiert, darunter eine Notärztin. Für die Feuerwehr war vorrangig, die Personen in der brennenden Scheune zu retten. Hierbei wurden Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Gleichzeitig wurden von außen die Flammen bekämpft. Die Feuerwehr rettete zunächst einen Verletzten, bei dem ein Herz-Kreislaufstillstand festgestellt wurde. Noch vor Ort leiteten die DRK-Helfer die Maßnahmen zur Wiederbelebung ein. Unter Aufsicht der Notärztin wurde die Herzdruckmassage durchgeführt, ergänzt durch die Beatmung mit Beatmungsbeutel, Intubation, Sauerstoffgabe, dem Einsatz des Defibrillators und der entsprechenden Medikamentengabe. In der Zwischenzeit bauten weitere DRK-Helfer die Verletztenablage auf. Dort wurden dann drei weitere Verletzte mit Schock, Rauchgasvergiftungen, Verbrennungen und einem Knochenbruch von der Feuerwehr an das DRK übergeben und erstversorgt.
Auch die fünfte Person konnte, einklemmt unter einem Anhänger, gefunden werden. Sie wurde von der Feuerwehr mit Atemluft versorgt und mittels hydraulischem Gerät aus der misslichen Lage befreit. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK hat gut funktioniert. Ein beruhigendes Gefühl für die Bevölkerung. Im Jahr 2016 sind noch drei weitere gemeinsame Übungen geplant. Ein Dankeschön gilt der Familie Mathy, die ihr Anwesen für den Übungszweck zur Verfügung gestellt hat.
