Sanierung des Berkumer Hallenbads schreitet voran
Schnell wie die Feuerwehr
Wachtberg. Es gibt wohl kaum eine Baustelle in Wachtberg, deren Ende derart sehnsüchtig erwartet wird, wie die am Berkumer Schwimmbad. Aber es ist ja nichts Neues, dass es manchmal anders kommt, als geplant, wenn es um Bauarbeiten geht. Nur in diesem Fall ist eines klar: Es muss alles getan werden, damit das Schwimmbad im Sommer wiedereröffnet werden kann. Alle Voraussetzungen dafür wurden geschaffen: Die Vorarbeiten sind in vollem Gange, der Fliesenleger steht in den Startlöchern, und die Nebenräume sind schon so gut wie fertig. Also eigentlich alles im grünen Bereich. Abgesehen vom Wetter. Wieso Wetter? Das ist doch kein Freibad, sollte man meinen. Aber der Teufel steckt im Detail, denn die anhaltende Kälte und die nächtlichen Minusgrade drohten die geplanten Fräs- und Strahlarbeiten zu verzögern, die bei Temperaturen unter null Grad nicht durchgeführt werden können.
Doch zum Glück gibt’s vor Ort die Feuerwehr, die zwar das Wetter nicht ändern kann, aber fast: Über den Anhänger mit den technischen Geräten wird ein beheizbares Zelt gestellt, um die notwendigen Temperaturen für die Fräs- und Strahlarbeiten zu gewährleisten, die so trotz der schwierigen Witterungsbedingungen fortgeführt werden können. Das Zelt wurde an die Gemeinde Wachtberg übergeben. Swen Christian, Beigeordneter, und Henry Horn, zuständiger Fachbereichsleiter, übernahmen es im Rahmen einer Baustellenbesprechung zur Nutzung durch die Fachfirma. „Durch diese ungewöhnliche Lösung wird sichergestellt, dass der Zeitplan eingehalten wird. Ich bin den Kollegen der Feuerwehr dankbar für ihre Unterstützung“, so der Beigeordnete.
Es sieht also gut aus für den Schwimmbadbesuch im Sommer. Und wenn das passende Badewetter ausbleibt, hat die Feuerwehr auch dafür bestimmt eine Lösung.
Pressemitteilung
Gemeinde Wachtberg
