Gelungene Kirmes plus Feuerwehrfest in Oberdrees
Schneller als die Feuerwehr
Beim Schubkarrenrennen wurden unglaubliche Zeiten erreicht
Oberdrees. Das Beste kommt immer zum Schluss bei der traditionellen Doppelveranstaltung „Kirmes plus Feuerwehrfest“ in Oberdrees. Bei der überaus beliebten Pajas-Verhandlung im gut gefüllten Festzelt musste der Kirmesmann wie in jedem Jahr für seine Schandtaten büßen. Dafür hatte sich das dreiköpfige Hohe Gericht extra in Ehrfurcht gebietende Roben geworfen. Das Urteil wurde sofort auf der Treppe der Schule vollstreckt und damit die Kirmes offiziell beendet. Die hatte bereits am Samstag mit dem gemeinsamen Kirchgang begonnen, wobei Pater Heinz-Willi Rivert die heilige Messe feierlich zelebrierte. Von der Kirche schlängelte sich dann ein kleiner Festzug zum Schulhof, wo die Feuerwehrkameraden um Löschgruppenführer Stefan Schwark wieder ein großes Festzelt aufgebaut hatten, und einige Stände und Fahrgeschäfte warteten dort ebenfalls auf Kundschaft. Den Fassanstich zur offiziellen Kirmeseröffnung vollzogen diesmal Ortsvorsteher Kurt Brozio zusammen mit Löschgruppenführer Stefan Schwark und dem Ortsausschuss-Vorsitzenden Peter Eich. Im dekorativ gestalteten Festzelt vergnügten sich die Gäste beim Feuerwehrball zur Musik von Discjockey „Höcki“ Höckendorf. Ordentlich Spannung gab es auch, denn bei einer großen Tombola gab es als Hauptpreis einen Flachbildfernseher zu gewinnen.
Mit einem zünftigen Frühschoppen ging es am Sonntag weiter, nach dem Mittagessen hatten die Frauen des Ortes wieder jede Menge selbstgebackenen Kuchen für die Kaffeetafel vorbereitet. Am Abend legte noch einmal DJ Höcki Musik für jeden Geschmack auf.
Kostenlose Erbsensuppe für alle
Ein musikalischer Frühschoppen bildete den Auftakt für den Kirmes-Montag nach dem traditionellen Kirchgang, anschließend gab es wie in jedem Jahr kostenlose Erbsensuppe für alle. Am Nachmittag erhielten die älteren Mitbürger sogar gratis ein Stück „Prommetaat“ und eine Tasse Kaffee, während sich nebenan die Kinder bei den von der Jugendfeuerwehr vorbereiteten Spielen vergnügten.
Beim Schubkarrenrennen am Nachmittag traten sechs Herren- und sechs Damenmannschaften gegeneinander an. Bei den Herren gewannen Bela Niederwieser, Sebastian Schwark und Marcel Konrad vom Team „Die zwei Dummen und ich“ in der unglaublichen Zeit von 58 Sekunden. Ziemlich schnell waren auch die „Flitzehöhner“ bei den Damen, Melanie Bengen und Heidi Karls brauchten nur 1:19 Minuten. Sie wurden am Abend beim hervorragend besuchten „Schubkarrenball“ im Festzelt geehrt.
Das Team der Siegerinnen beim Schubkarrenrennen hatte ebenso wie die Konkurrenz einige knifflige Aufgaben zu erfüllen.
