Ein gemütlicher Nachmittag des Heimat- und Verschönerungsvereins
Schön, dass es Swisttal-Buschhoven gibt!
Swisttal-Buschhoven. Das ganze Jahr über sorgen die Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins für ein sauberes Ortsbild, für gepflegte Grünflächen, insbesondere rund um den Dorfweiher oder für Ruhebänke sowie Informationstafeln. Buschhoven wäre sicher nicht die so sehr begehrte Wohnlage in der unmittelbaren Nähe zur Bundesstadt, wenn es nicht so einladend aussehen würde. Eine kleine Belohnung für die vielen Mitglieder ist - neben einigen anderen Veranstaltungen - der gemütliche Nachmittag im Pfarrheim St. Katharina, der - selbstverständlich - auch wieder von den Ehrenamtlichen gestemmt wurde. Knapp 90 Mitglieder und Gäste waren der Einladung des Vorstandes gefolgt. Renate Wolbring, die langjährige Vorsitzendes des Vereins, wies auf die Spardosen auf den Tischen hin. Die Spenden sind für die teuren Reparaturarbeiten am Dach der evangelischen Versöhnungskirche vorgesehen. Ein Höhepunkt des Nachmittages waren die „Märchen für Erwachsene“. Gudrun Blum, nicht nur in Swisttal als Märchenfee bekannt, erzählte überaus spannend aus dem Reich der Mythen und Märchen. Und nach dem Motto, „wo gesungen wird, da lass dich ruhig nieder“, luden Wolfgang Czycholl und sein Projektchor alle Anwesenden zum Mitsingen ein. Die Texte auf den Tischen verteilt, doch die allermeisten kannten die Lieder wie etwa „Ein Heller und ein Batzen“ oder „Wenn alle Brünnlein fließen“. Nach dem kulturellen Auftakt des gemütlichen Nachmittags wurden die diversen Torten und Obstkuchen angeschnitten, die viele Mitglieder gespendet hatten. Bei Kaffee und Kuchen wurde so manche Geschichte aus Buschhoven erzählt. Wer mehr zur Geschichte dieses Ortes am Rande des Kottenforstes erfahren wollte, konnte am Eingang zum Pfarrsaal ein Büchlein von Georg Jung „Buschhoven und seine Geschichte“ oder von Benno Willers „… heute zuhause in Buschhoven. Erinnerungen von Kriegskindern“ erwerben. Für den 2. November ist ab 10 Uhr die letzte Reinigung rund um den Burgweiher vorgesehen. Für die fleißigen Helfer gibt es dann zum Abschluss einen Imbiss.
Wolfgang Czycholl und sein Projektchor luden zum Mitsingen ein.
Renate Wolbring mit einem Blumenstrauß für Märchenfee Gudrun Blum (li.). Fotos: RFW
