Kunst und Kunsthandwerk auf der Burg Heimerzheim
Schöne Dinge beim Herbstmarkt im historischen Ambiente
Swisttal-Heimerzheim. Anerkannte Kunsthandwerker, Künstler und Designer hatte der Veranstalter Gert Schiffers für den Herbstmarkt auf der Burg Heimerzheim angekündigt. Und in der Tat, es war ein Vergnügen an den 40 Ständen entlang zu bummeln und wirklich hochwertiges Kunsthandwerk aus den Hauptbereichen Schmuck, Mode, Accessoires, Kunst sowie Lifestyle zu betrachten.
Ob handgefertigte Hüte oder individueller Schmuck, warme, aber trotzdem modische Wollsachen für den Winter, hier war für jeden Besucher etwas dabei. Die Blicke auf sich zog ein Kunstobjekt aus Filz, das wie ein großer Haufen großer Kieselsteine aussah. Bemerkenswert auch die Bilder und Collagen von der Kölner Künstlerin Stéph Vasen-Kron, die - natürlich möchte man sagen - den Kölner Dom in vielen Varianten zum Thema ihrer Arbeiten gemacht hat. Ihr Künstlerkalender „Love Colone“ wäre für viele Liebhaber der Domstadt sicher ein passendes Geschenk, Weihnachten ist ja nicht mehr allzu weit. Exotisches gab es am afrikanischen Stand „fulaani“. Neben Schmuck aus Ghana, Mali und Namibia gab es bunte Körbe aus dem Senegal und vieles mehr. Marième Dia erläuterte, dass das alles original Handarbeiten entweder aus Naturprodukten oder Recyclingmaterial seien. Farbenfrohe Objektkunst aus Papier zeigte Angela Mainz aus Herzogenrath, aus Münzen Schmuckstücke macht Karsten Schienagel. Im Burghof gab es Glas- und Steinobjekte für den Garten, die allesamt wetterfest sein sollen. An einigen Ständen gab es auch Lebensmittelspezialitäten zu kaufen, etwa beim Käsestand des Remscheider „Käsemeisters und Affineurs“ Hans-Jörg Halbach. Das Einzige, was die Freude der Veranstalter und auch des Hausherrn Peter von Boeselager hätte trüben können, war der etwas schwache Besuch zumindest am Samstag. Da war im Vorfeld der Veranstaltung die Werbung wohl etwas zu kurz gekommen.
Raffinierte Käsespezialitäten lockten Feinschmecker an.
Kunst aus Afrika zeigte Marième Dia. Fotos: -RFW-
