Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ehrt die Gewinner im Landeswettbewerb „Junior.ING“
Schüler aus Mendig überzeugen mit schwungvollen Achterbahn-Ideen
Mendig. Zwei Schülerteams der Freien Montessorischule Sonnenschein in Mendig haben sich mit ihren ideenreichen Achterbahnen die vierten Plätze beim Landeswettbewerb „Junior.ING“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz gesichert. Die Drittklässler Julia Erwen, Kalle und Emil Herbst und Marlene Petry überzeugten die Jury mit ihrem Modell „Regenbogenbahn“ genauso wie die Viertklässler Theodora Krause und Paul Stickel mit „Le train de la jungle“ und belegten damit beide den vierten Platz in ihrer Alterskategorie I (bis Klasse 8).
Den 1. Platz in der Alterskategorie I (bis 8. Klasse) belegten Raphael und Leonard Nalbach aus Hermeskeil. Gemeinsam mit den Erstplatzierten der Alterskategorie II (ab 9. Klasse), Leni und Felix Rölle aus Worms, treten sie beim Bundeswettbewerb im Juni gegen die Sieger aus 14 weiteren Bundesländern an. Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, zeigte sich begeistertet über die Unterschiedlichkeit der eingereichten Modelle: „Der Enthusiasmus der Schülerinnen und Schüler für den Wettbewerb und ihr Einfallsreichtum beim Bau der Modelle sind immer wieder aufs Neue beeindruckend. Es ist faszinierend zu sehen, welch kreative und technisch anspruchsvolle Lösungen die jungen Menschen entwickeln. Der Wettbewerb ermöglicht ihnen durch praktisches Ausprobieren, von der Planung bis zur Konstruktion der Modelle, selbst zu erfahren, wie herausfordernd und abwechslungsreich der Ingenieurberuf ist. „
Unter dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Achterbahn – drunter und drüber“ fand nun die Preisverleihung im ZDF in Mainz statt. Die erfolgreichen Nachwuchsingenieure wurden bei der feierlichen Veranstaltung für ihre Leistungen geehrt. Der Wettbewerb forderte die Schülerinnen und Schüler heraus, eine funktionstüchtige Achterbahn zu konstruieren, die sowohl durch ihre Funktionalität als auch durch ihre Gestaltung überzeugen konnte. Die Modelle mussten aus Fahrbahn und Tragkonstruktion bestehen und die Murmel ohne zusätzlichen Antrieb vom Start- zum Zielpunkt befördern.
Auch die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Ingenieur-Nachwuchses: „Achterbahnen machen nicht nur Spaß – man kann an ihrem Beispiel auch eine Menge lernen über Konstruktion, Statik und Design. Ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert, mit wie viel Begeisterung und pfiffigen Ideen sich die Schülerinnen und Schüler auf die Aufgaben stürzen. Es zeigt sich wieder einmal: MINT läuft in Rheinland-Pfalz, unsere 2016 gestartete MINT-Strategie trägt Früchte. Vor allem sind auch Mädchen verstärkt am Start, ihr Anteil unter den Teilnehmenden beim Landeswettbewerb Junior.ING lag diesmal schon bei 52 Prozent. Das freut mich natürlich besonders. Leni und Felix, Leonard und Raphael drücke ich für den Bundesentscheid ganz fest die Daumen.“
Bereits zum 16. Mal lobte die Ingenieurkammer den erfolgreichen Schülerwettbewerb aus, der wie in den vergangenen Jahren unter der Schirmherrschaft der Bildungsministerin stand. Die Bewertung der Wettbewerbsteilnehmer erfolgte in zwei Gruppen – die Alterskategorie I umfasste Modelle der 1. bis 8. Klasse, die Alterskategorie II die Einsendungen ab der 9. Klasse.
Pressemitteilung
Ingenieurkammer
Rheinland-Pfalz
Landespreisverleihung Junior.ING in Mainz: Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig (links) und Kammerpräsident Dr. -Ing. Horst Lenz (rechts) ehrten Paul Stickel (2.v.l.) und Theodora Krause (3.v.l.) mit ihrem Achterbahnmodell „Le train de la jungle“ zum 4. Platz in der Altersklasse I. Foto: KRISTINA_SCHAEFER_MAINZ
Das Achterbahnmodell „Regenbogenbahn“.
Das Modell „Le train de la jungle“.
