Frankreichaustausch des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums Andernach
Schüler aus Saint-Amand-les-Eaux zu Gast
Andernach. In der Woche vom 11. bis 17. Dezember empfing das Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach seine Austauschschüler/innen aus Saint-Amand-les-Eaux, der französischen Partnerstadt von Andernach. Die Woche war geprägt von einem abwechslungsreichen Programm, das sowohl kulturelle Highlights als auch Freizeitaktivitäten umfasste und die deutsch-französische Freundschaft stärkte. Unterstützt wurde dieser Austausch durch die Stadtverwaltung Andernach. Am ersten gemeinsamen Programmtag stand eine Führung durch die historische Altstadt von Koblenz auf dem Plan. Die Austauschgruppe erkundete die malerischen Gassen, bestaunte Sehenswürdigkeiten wie die St. Kastorkirche und das Deutsche Eck. Der Freitag führte die Gruppe nach Bonn, wo das „Haus der Geschichte“ besichtigt wurde. Die Ausstellung beeindruckte mit spannenden Exponaten zur deutschen Nachkriegsgeschichte und regte viele interessante Gespräche an. Das Wochenende verbrachten die französischen Schüler/innen in ihren Gastfamilien, die ein individuelles Programm für ihre Gäste organisierten. Viele nutzten die Zeit, um die Umgebung von Andernach zu erkunden oder typische deutsche Weihnachtstraditionen kennenzulernen. Die Freizeit förderte den Austausch und die persönliche Verbindung zwischen den Jugendlichen. Am Montag wurde die Gruppe im Historischen Rathaus von Andernach von Bürgermeister Claus Peitz herzlich empfangen. In einem informativen Vortrag zur Städtepartnerschaft zwischen Andernach und Saint-Amand-les-Eaux wurde die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Städten gewürdigt. Im Anschluss besuchten die Schüler/innen das Geysirzentrum, wo sie mehr über den weltweit höchsten Kaltwassergeysir erfuhren, bevor sie den Nachmittag auf dem Andernacher Weihnachtsmarkt ausklingen ließen. Am letzten Tag hieß es Abschied nehmen. Nach einem herzlichen Austausch und vielen Umarmungen trat die französische Gruppe die Heimreise mit dem Bus an.
Der Besuch war ein voller Erfolg und eine Bereicherung für alle Beteiligten. Die gemeinsame Woche bot nicht nur Einblicke in die deutsche Kultur, sondern stärkte auch die Bande zwischen den Partnerstädten und hinterließ bleibende Erinnerungen.
