Allgemeine Berichte | 27.12.2021

Gymnasium im Kannenbäckerland

Schüleraustausch mit dem Romain Rolland Programm

Lina und Lila.Foto: privat

Höhr-Grenzhausen. Mit „Romain Rolland“ für die 9. Klassen“ hat das Land Rheinland-Pfalz zusammen mit seiner Partnerregion Burgund sehr erfolgreich ein Austauschprogramm entwickelt, das exklusiv rheinland-pfälzischen und burgundischen Schülerinnen und Schülern zugutekommt.

Es handelt sich um ein individuelles Programm, das sich an Schüler/innen mit sehr guten Sprachkenntnissen richtet. Die Bewerbung von Lina Born für dieses Programm war erfolgreich, so dass sie die Möglichkeit hatte, in diesem Schuljahr daran teilzunehmen. Hier ihr Erfahrungsbericht nach insgesamt über vier aufregenden Wochen mit ihrer französischen Partnerin Lila, der hoffentlich auch andere Schüler/innen motiviert, an diesem Projekt teilzunehmen.

„Vor den Sommerferien haben wir uns für den Romain Rolland Frankreichaustausch beworben. Im August bekamen wir die Bestätigung und die Kontaktdaten des jeweiligen Partners. Dann haben wir Kontakt aufgebaut und lernten uns so schon kennen. Am 25. September ging es dann los und ich durfte zuerst nach Frankreich reisen. In Dijon angekommen empfing mich Lila mit ihrer Familie sehr herzlich. Bis zu ihrem Wohnort, Saint-Romain, fuhren wir noch eine Stunde.

Montags war dann mein erster Tag in der Schule. Der Unterricht ging von morgens um 8 Uhr bis nachmittags um 17 Uhr, außer mittwochs, da endete die Schule schon um 12 Uhr. In Frankreich bekommen die Kinder jeden Tag sogar noch Hausaufgaben nach der Schule auf. Die Mitschüler und Lehrer waren alle sehr nett zu mir. Es war mal sehr interessant, alle Fächer auf Französisch zu hören.

Nach der Schule und am Wochenende haben wir viel unternommen wie z.B. Städtetour nach Dijon, Lasertag spielen und wandern in der Umgebung. Dabei hatten wir alle sehr viel Spaß. Am 9. Oktober ging es dann wieder mit dem Bus nach Hause. Am 13. November kam Lila dann nach Deutschland und wir haben uns gefreut, dass wir uns wiedersehen konnten.

Mit ihr haben wir viel unternommen. Sie wollte auf Weihnachtsmärkte und das war die perfekte Zeit dafür. Wir haben uns zusammen Koblenz mit der Festung Ehrenbreitstein und dem Deutschen Eck angeschaut. In Deutschland wie auch in Frankreich haben wir zusammen Tennis gespielt. Meine Mitschüler fanden Lila auch sehr nett.

Schnell ging die Zeit vorbei und am 27. November fuhr Lila wieder nach Hause. Es war eine sehr schöne Zeit in Frankreich sowie in Deutschland. Für mich war es eine tolle Erfahrung, in einer Gastfamilie zu wohnen und zu leben. Wir wissen noch nicht ganz genau, wann wir uns das nächste Mal treffen, aber definitiv wissen wir, dass wir uns treffen! Es ist eine tolle Freundschaft entstanden.“

Lina und Lila.Foto: privat

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