Allgemeine Berichte | 22.02.2021

Am Städtischen Gymnasium Rheinbach bleibt der Schüleraustausch mit Upminster auf Distanz lebendig

Schüleraustausche abgesagt: Not macht erfinderisch

Schüler halten via „Brieffreundschaften“ Kontakt mit mit der Partnerschule Coopers‘ Company and Coborn School

Normalerweise reisen die Jugendlichen beim Englandaustausch des Rheinbacher Gymnasiums persönlich nach England. Foto: Melanie Bau

Rheinbach. Bereits zum zweiten Mal dürfen Schüleraustausche wegen der herrschenden Pandemie nicht stattfinden. Das war schon letztes Jahr für die Schüler*innen des Rheinbacher Gymnasiums sehr enttäuschend, hatte man sich doch auf neue Freundschaften mit englischen Jugendlichen und eine beeindruckende Reise gefreut, bei der man nicht nur London und andere Städte touristisch erkunden kann, sondern auch das Leben in England durch den Aufenthalt in einer Gastfamilie hautnah miterleben darf. „Mir war natürlich klar, dass wir unseren Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 das Erlebnis in England bzw. Upminster nicht ersetzen können,“ berichtet Melanie Bau, Koordinatorin des Englandaustauschs am Städtischen Gymnasium. „Doch die zwischenmenschlichen Kontakte wollten wir weiter initiieren und aufrechterhalten, um so unseren Austausch in Distanz lebendig zu halten sowie das außerschulische Lernen unserer Schülerinnen und Schüler weiter zu unterstützen.“ Infolge ihres Engagements und dem ihrer Kolleg*innen in Upminster kamen 40 neue Kontakte zwischen Schüler*innen des SGR und der Partnerschule Coopers‘ Company and Coborn School (CCCS) zustande.

Per E-Mail, WhatsApp, Skype oder Snapchat stehen die Jugendlichen nun seit einem Jahr nicht nur in Verbindung, echte Freundschaften haben sich entwickelt. „Tiere waren für uns zuerst ein tolles Thema“, erzählt Lenya, „die E-Mails und Telefonate begannen immer mit: „Wie geht es deiner Katze?“ „Wie geht es deinem Hund? Mein Englisch ist durch den intensiven Kontakt sehr viel besser geworden. Ich habe nicht nur viele neue Wörter gelernt, sondern auch mein Satzbau hat sich total verbessert, da mich Pia immer korrigiert, wenn ich mal wieder einen ganz komischen Satz sage.“ „Ja, mein Englisch festigt sich ebenfalls durch die Anwendung“, ergänzt Damian, „das Englischlernen ist schon anders als in der Schule, weil man sofort weiß, warum man das lernt und wozu man es braucht.“ „Wir haben auch viel über unsere Schulen gesprochen“, fährt Lenya in ihrem Bericht fort. „In England findet im Augenblick wie bei uns Distanzunterricht per Videokonferenzen nach einem bestimmten Stundenplan statt. Die private Situation ist für Jugendliche noch schlimmer als für uns. Seit Dezember darf meine Partnerin gar nicht mehr aus dem Haus, d.h. einmal am Tag darf sie mit ihrem Hund spazieren gehen. Sie sieht ihre Freunde gar nicht in echt und das bedrückt sie sehr. Sie beneidet mich, weil ich wenigstens noch meine Freundin treffen darf. Daher weiß ich, dass ich es noch echt gut habe.“ Auf die Frage, ob sie Pia persönlich treffen möchte, strahlt Lenya begeistert: „Auf jeden Fall! Das wäre super! Wir sind inzwischen richtig gute Freunde geworden.“

Die Fachschaft Englisch des SGR ist sehr stolz auf die Partnerschaft mit der CCCS, die nun schon seit 1978 besteht und bereits von vielen Lehrerinnen und Lehrern auf beiden Seiten begleitet wurde. „Seit 1985 werden die Austauschbegegnungen regelmäßig für unsere Jahrgangsstufe 9 angeboten und haben bereits Hunderte von Jugendlichen zusammengebracht und z.T. den Grundstein für tiefe Freundschaften gelegt“, erklärt die Englischlehrerin Melanie Bau. „Wir planen mit unseren englischen Fachkollegen an der Coopers‘ Company and Coborn School den nächsten Austausch mit einem Doppeljahrgang, also mit den Jahrgangsstufen 9 und 10, um die Freundschaften, die im Augenblick durch die neuen Kontakte in Distanz entstanden sind, zu unterstützen.“ Pressemitteilung

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Gymnasium Rheinbach

Normalerweise reisen die Jugendlichen beim Englandaustausch des Rheinbacher Gymnasiums persönlich nach England. Foto: Melanie Bau

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