Allgemeine Berichte | 10.05.2026, 18:50 Uhr

Finanzwissen erlangt und angewandt

Schülerinnen aus Rheinbach im Schulbanker-Finale in Berlin

Juliane, Emma und Hanna managten im Planspiel des Bankenwettbewerbs die fiktive Bank Sovera.
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Rheinbach. Für die Zehntklässlerinnen Emma Sommer Juliane Ricken und Hanna Wabschke waren es aufregende Tage in Berlin. Die Schülerinnen des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums in Rheinbach hatten es ins Finale des Schulbanker-Wettbewerbs geschafft und arbeiteten daran, ihre fiktive Sovera-Bank auf Erfolgskurs zu halten. In der Veranstaltung des Bankenverbandes stellten sie sich weiteren Herausforderungen wie geopolitische Konflikte, steigende Energiepreise, Fachkräftemangel, Hacker-Angriffe auf Online-Banking-Systeme oder steigende Inflation.

Dem Mädchen gelang es mit ihren Reaktionen auf diese Herausforderungen, den Bilanzgewinn hoch zu halten und so erreichten sie Platz 13 von 20. Für sie ist das ein super Erfolg: Sie waren die jüngsten Teilnehmerinnen und traten gegen Teams von Berufskollegs, Wirtschaftsgymnasien und der Vienna Business School an. Thomas Löffler, Lehrer ihres Kurses Wirtschaft/Politik, ist jedenfalls stolz auf sie: „Emma, Juliane und Hanna haben gezeigt, dass sie sich viel Wissen angeeignet haben und sie haben mutig Entscheidungen getroffen.“ Er begleitete die Mädchen nach Berlin, ließ sie dann aber, wie es die Wettbewerbsregeln verlangen, komplett allein arbeiten.

Emma zieht das Fazit: „Es ist schon krass, was wir erreicht haben.“ Juliane ergänzt: „Wir sind gut gestartet, wie eigentlich die anderen aus unserem Kurs auch – und haben dann offensichtlich gute Entscheidungen getroffen.“ Dass sich die Mädchen fürs Finale qualifizieren konnten, hatte sie überrascht – und sehr gefreut. Sie fokussierten sich aufs Private Banking und dabei aufs Online Banking, passten Zinssätze an und unterbreiteten ihren Kundinnen und Kunden attraktive Angebote. „Wir haben dabei viel gelernt und können die Teilnahme am Wettbewerb auf jeden Fall empfehlen“, so Hanna.

Bei einem Wettbewerb innerhalb des Wettbewerbs schaffte es die Sovera Bank sogar auf Platz 1: Dabei ging es darum, aus wenigen Materialien, unter anderem einem Luftballon und einem Strohhalm, ein Fahrzeug zu bauen. Hier bewiesen die Mädchen Teamfähigkeit und kreatives Denken: Es ging darum, gemeinsam in kurzer Zeit ein Problem zu lösen

Der gesamte Kurs von Thomas Löffler nahm am Wettbewerb teil. „Denn ich finde es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler mit der Praxis in Berührung kommen und finanzpolitisches Wissen erlangen“, erklärt er. Im November 2025 fiel der Startschuss für den Wettbewerb, an dem fast 3.200 Schülerinnen und Schüler aus rund 170 Schulen aus Deutschland, Italien, Liechtenstein, Österreich, Rumänien und der Schweiz ihre eigenen Banken leiteten und in dieser Zeit sechs fiktive Geschäftsjahre durchspielten. Löffler organisiert dies für seinen Kurs seit sieben Jahren. „Dass jetzt ein SJG-Team im Finale war, freut mich sehr!“

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Juliane, Emma und Hanna managten im Planspiel des Bankenwettbewerbs die fiktive Bank Sovera. Foto: SJG Rheinbach

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