Grundschule St. Nikolaus in Ringen
Schülerinnen und Schüler setzen ein Zeichen
Ringen. Auch Kinder können schon ein Zeichen setzen! Das war die Meinung des Lehrerkollegiums der Grundschule St. Nikolaus in Ringen, als man nach dem Ausbruch des Ukrainekriegs überlegte, was man zur Unterstützung der Menschen dort beitragen könnte. Ursprünglich war eine Friedensmarsch mit kurzer Andacht an der Bölinger Hütte geplant, welche am Donnerstag vor den Osterferien aufgrund des schlechten Wetters in der Ringener Turnhalle stattfinden musste. 195 Schülerinnen und Schüler bastelten im Vorfeld weiße Tauben aus Papier, die sie samt Bändern in den Farben der ukrainischen Flagge in die Halle trugen. Gekrönt wurde die Andacht, die von Frau Smidt-Kulla und Herrn Theobald gehalten wurde, durch den schmetternden Gesang des Liedes „Hévenu Shalom Aléchem“. Die Kinder legten währenddessen die gesammelten Spenden, teils auch ihr eigens angespartes Geld in den dafür vorgesehen Spendentopf. Zum Abschluss bildete die gesamte Schulgemeinschaft auf dem Schulhof ein lebendiges Peace-Zeichen. Mit einer süßen Taube vom Bäcker belohnte der Förderverein den Einsatz der Schülerinnen und Schüler. Die stattliche Summe von 1469,85 Euro ging an die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V., die stellvertretend durch ihren Kassenwart Rolf Nelles mit einem herzlichen Dankeschön an die Kinder entgegengenommen wurde. Die Friedenswanderung als Zeichen der Solidarität zu den Kriegsopfern in der Ukraine wurde mittlerweile bei schönerem Wetter nachgeholt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass dies eine gelungene Aktion war.
