Murrefest in Westum
Schürreskarrerennen: Team „Sektbarbullen“gewinnt
Westum. Die Westumer und ihre Gäste verstehen, das Murrefest zu feiern: Das große Schürreskarrerennen am Kirmes-Montag ist und bleibt einer der Höhepunkte im Veranstaltungsreigen der Sankt Peter und Paul Kirmes.
Und der Geschicklichkeits- und Trinkparcour, der in Teilbereichen unter Zuhilfenahme einer - allerdings modifizierten - Baustellen-Schubkarre bewältigt wurde, lockte die Besucher. Auch bei bedecktem Himmel und einer eher zurückhaltenden Sonne war das „Schwimmbad“ absoluter Zuschauermagnet.
Das ganze Dorf stand vier Tage lang ganz im Zeichen der Kirmes. Losgegangen war es im Festzelt bereits am Freitag mit der Geiz-ist-Geil-Party mit besonderen Preisen und Überraschungen. Bei der Mucke von DJ Tim Palm war der Besuch gut. Die Band „Rio 5“ sorgte am Samstag für beste Stimmung. Bei den Besucherzahlen war nach Meinung der Junggesellen aber noch Luft nach oben. Die Kirmestraditionen der Junggesellen wurden dann vor allem am Sonntag gepflegt. Mit Blasmusik und Böllern wurden die Westumer traditionell bereits um sechs Uhr aus den Betten geholt. Der große Festzug der Junggesellen formierte sich dann um 15 Uhr zu Ehren des neuen Junggesellen-Schützenkönigs Sebastian Heinz, der in Personalunion ja Präsi der Junggesellen ist. Die Fußball-EM spülte dann am Sonntagabend die Fans ins Festzelt mit seiner Großleinwand. „So voll war es noch nie“, freute man sich bei den Junggesellen auch über das 3:0 Deutschlands gegen die Slowakei.
Der Montag ist im Murreland dann immer „Tag des Rennens“, des Schürreskarrerennens wohlgemerkt.
Seit einiger Zeit hat man in Westum übrigens von den klassischen Eisenrädern auf luftgefüllt Pneus umgestellt. „Einfach mehr Grip“, heißt es aus der Piloten-Szene. Zumal das ewig leckende Schwimmbad für Überflutungen und Aquaplaninggefahr auf der Strecke sorgt. Bier auf Ex aus dem Stubbi und aus dem Glas, Rutschbahnen sowie den Schwimmbadbesuch galt es zu bestehen. Stockfehler wurden mit Strafschnaps geahndet. Die Slalom-Pylone wurden durch natürlich ausgetrunkene Bierfässer ersetzt.
Das Team Sektbarbullen mit Robin Odenthal und Hauptmann Tobias Kraus überzeugte nicht nur durch Kampfgewicht, sondern auch mit gewiefter Taktik. Lästermäuler wussten zu kohlportieren, dass der Sieg letztlich nur auf den immensen Vorteil bei der Wasserverdrängung im Schwimmbad zurückginge. Finalgegner war das Team mit dem schönen Namen „Hose aus - Rudi Kraus“. Dieser Name beruht auf einem Insidergag der Junggesellen. David Nachtsheim und Michael Ritterrath wurden Vizemeister. Mit dabei auch noch die Mannschaften der Ameisen und „Null Eier“.
Die erschöpften Piloten und die Westumer Fußball-Fans gönnten sich anschießend noch ganz entspannt das Knaller-Achtelfinale zwischen Spanien und Italien.
BL
Mit dem Fassanstich im Festzelt begann das traditionelle Murrefest. Fotos: RÜ Foto: RESI SCHWERTER 53498 BAD BREI
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