Herbstkirmes der Löhndorfer Junggesellen
Schürreskarrerennen war der Höhepunkt
Löhndorf. Martinsmarkt mit Bürgerempfang, Martinszug für die Kleinen und die Herbstkirmes der Junggesellen: In Löhndorf gab es in den vergangenen Tagen reichlich Programm. Träger und Ausrichter der Herbstkirmes war einmal mehr der 1753 gegründete Junggesellenverein „Sankt Georg“ Löhndorf. Die Herbstkirmes hat eine jahrhundertealte Tradition. Losgegangen war es am Freitag mit einer bestens besuchten Party in der Schützenhalle. Mit ihrem „Kölschen Abend“ waren die Junggesellen sehr zufrieden. Unumstrittener Höhepunkt war aber das weit über die Grenzen Löhndorfs bekannte Schürreskarrerennen am Sonntag. Wobei der Begriff der Schürreskarre recht weit gedehnt werden kann, wie einige Exemplare verrieten. Das Schürreskarre-Rennen in Löhndorf war wie in den Jahren zuvor sehr ausgedehnt und stellte härteste Anforderungen an das Material und an die Junggesellen. Luca und Max Holy legten mit etwas über 30 Minuten die schnellste Zeit hin. Platz zwei ging an Patrik Wiegelmann und Erik Hansen. Die schönste Karre hatte ein Burgenmotiv und trug den Beinamen „Schloss Oxford“. Für die Junggesellen klang ihre Kirmes mit einer Dienstleistung aus. Denn beim Martinsmarkt am Montag übernahmen sie mit ihrem Stand die Getränkeversorgung. Bereits am Samstag hatten die Hagestolze nach dem Martinszug die Löhndorfer Spezialität „Wusch mit Weck“ verteilt und Glühwein kredenzt. BL
