Caritasverband lädt zu einer Infoveranstaltung ein
Schuldenprävention in der Flüchtlingshilfe
Am 6. September um 18 Uhr im Caritas-Zentrum Lahnstein
Lahnstein. Die Gefahr, in die Überschuldung zu rutschen, betrifft nahezu jeden Menschen - besonders jene, die ihr Heimatland in der Flucht verließen und in unserer Nachbarschaft Zuflucht gefunden haben. Kulturelle Unterschiede, mangelnde Sprachkenntnisse, überteuerte Handyverträge und zu hohe Wohnungsmieten können das Schuldenrisiko noch verstärken. Existenzängste und die Angst, wegen Schulden abgeschoben zu werden, bewirken häufig Stress, der ein Auslöser für psychische Erkrankungen sein kann.
Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn greift das Thema auf und lädt am Dienstag, 6. September unter dem Titel „Schuldenprävention in der Flüchtlingshilfe“ zu einer Informationsveranstaltung in das Caritas-Zentrum, Gutenbergstraße 8, in Lahnstein ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und dauert circa zwei Stunden. Diskutiert werden an diesem Abend unter anderem Themen wie die Ursache der Überschuldung, der Umgang mit Gläubigern sowie die Pfändbarkeit. Die Teilnehmer erhalten Informationen und praktische Beispiele, wie sie den Menschen bestmöglich dabei helfen können, keine Schulden aufkommen zu lassen, oder wie sie sich bei bestehender Verschuldung verhalten können.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis 31. August gebeten beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. Caritas-Zentrum, Gutenbergstraße 8, 56112 Lahnstein, Tel. (0 26 21) 92 08 14.
Pressemitteilung
Caritasverband
Westerwald-Rhein-Lahn e.V.
