Realschule plus Puderbach gewährte Einblicke beim Tag der offenen Tür
„Schule als Arbeits- und Lebensraum“
Puderbach. Es ist schon eine lieb gewonnene Tradition, dass die Schulgemeinschaft der Realschule plus Puderbach den Tag der offenen Tür im November nutzt, um das Schulgebäude weihnachtlich zu schmücken und die Besucher herzlich willkommen zu heißen.
Ausgerichtet auf die Familien der jetzigen Viertklässler aller umliegenden Grundschulen zeigte die Vielfalt der Angebote das bunte Leben der kleinen und übersichtlichen Puderbacher Schule. So konnten die Besucher in der Turnhalle am „Le Parcours“ teilnehmen, im Chemiesaal die Gewinnung von Salz beobachten, im Biologiesaal die Mikroskope testen oder im Mathematikunterricht ein „Escaperoomspiel“ kennenlernen. Auch die plötzlich auftauchenden Hunde und Pferde hatten ihre Berechtigung - Tierbeschreibung stand auf dem Stundenplan der 5. Klassen. Doch nicht immer ist der Unterricht spektakulär - auch reguläre Arbeit an Stationen und verschiedene Differenzierungsangebote wurde gezeigt und gerne von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern erklärt. Lektürearbeit, handlungsorientierter Umgang im Englisch und Französischunterricht sowie Börsenspiele und Legomindstorm- und Kochdemonstrationen im Fachbereich Wahlpflichtfach gehörten zum Angebot.
Der Bereich Sozialkompetenz spielt in der Friedrich-von-Bodelschwinghschule in Puderbach, die dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feierte, eine große Rolle. So stellte die Klasse 9c wie gewohnt Weihnachtsprodukte her und verkaufte sie, um erneut die Obdachlosenhilfe Köln zu unterstützen. Ganz im Zeichen des Naturschutzes präsentierte sich die AG Tier-und Naturschutz. Sie verkaufte selbsthergestellte Futtertassen um einen Baum für den Schulhof zu finanzieren.
Viele Besucher berichteten, dass die Informationsveranstaltung in den Grundschulen zu den weiterführenden Schulen sowie der Aktionstag für ihre Kinder schon viele Fragen beantwortet hätten. Trotzdem konnten sie sich abschließend ein Bild über die Arbeit der Schule beim lockeren Zusammentreffen im Mehrzweckraum machen. Dort stellten sich Schüler und Schülerinnen der jetzigen Abschlussklassen mit ihren konkreten Plänen nach der Schulzeit vor und konnten schon von unterzeichneten Lehrverträgen oder dem Übergang in die weiterführenden Schulen mit Ziel Abitur berichten. Auch die Vertreterinnen des Schulelternbeirates hoben hervor, wie sehr die übersichtliche Größe der Schule die Zusammenarbeit aller Beteiligten erleichtert. Auch das seit zwei Jahren eingeführte elektronische Klassenbuch mit allen Kommunikations- und Informationswerkzeugen einer App trägt wesentlich dazu bei.
Bekannt ist die Puderbacher Schule auch für den geselligen Rahmen bei Veranstaltungen. So gab es eine Cafeteria mit Kaffee, Kuchen und Hotdogs, die der SEB und die Elternschaft wie immer mit viel Herzblut organisiert und betrieben haben. Auch dort suchte man das Gespräch und informierte aus Elternsicht.
Die Realschule plus Puderbach begleitet alle Schülerinnen und Schüler durch ihre Schulzeit und versucht für jeden in Zusammenarbeit mit den Eltern und außerschulischen Partnern den richtigen Weg zu finden. Dabei darf eine Schule nicht stehenbleiben, sondern muss individuelle Wege finden die Kompetenzen, über die ein junger Mensch am Ende der Schulzeit verfügen sollte, zu vermitteln. Eine tägliche Herausforderung, die nur mit allen an Schule Beteiligter zu bewältigen ist. Kommunikation ist dabei ein nicht zu unterschätzender Faktor. Ein Studientag zu diesem Thema ist für Anfang nächsten Jahres geplant.
Auch Technikfreaks kamen auf ihre Kosten.
Im Biologiesaal konnten die Mikroskope getestet werden.
