Allgemeine Berichte | 21.01.2016

Städtisches Gymnasium Rheinbach

Schule als Forschungsoase

Projektpräsentationsnachmittag bot spannende Themen und Versuche

Li. hinten Schulleiter Stefan Schwarzer und Organisatoren von li. vorne Preisträger Lara Meyer, Franziska Schneider, Ludwig Steinle, Max Lewit, Lena Kielgaß.Christoph Laumann

Rheinbach. Eltern, Mitschüler und Lehrer bestaunten am „IdA/FridA–Präsentationsnachmittag“ des Städtischen Gymnasiums Rheinbach (SGR) spannende Präsentationen sowie aktuell vorgeführte Versuche zu Wasserstoffraketen, der „Zukunft der Achterbahntechnik“, „Mikroprozessoren“, der „aktuellen Flüchtlingskrise“, der Ausbreitung des „Islamischen Staats“, zu Wölfen, Wüstentieren, Haien und vielem mehr. Neben natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Forschungsprojekten erwiesen sich aber auch künstlerische und kreative Themen, zu denen auch die „Klassiker des Modedesigns und Eigenkreationen“ gehörten, als Publikumsmagneten. Ziel der „IdA- und FridA-Kurse“ (individuelles Arbeiten in der Klasse 6 und freies individuelles Arbeiten in der Klasse 7) ist eine individuelle Förderung des einzelnen Schülers nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Ganz in diesem Sinne bietet das SGR der Mittelstufe die Möglichkeit, jenseits von Lehrplänen und Prüfungssituationen zu selbst gewählten Themen zu forschen. Dass dieses Konzept aufgeht, zeigten die vielen zu recht strahlenden Schülergesichter, die den Stolz auf die geleistete Forschungstätigkeit widerspiegelten. So haben sich Lara Meyer und Franziska Schneider (Jgst. 7) über das Leben und Wirken der berühmtesten Modedesigner wie Karl Lagerfeld oder Coco Chanel informiert. Sie analysierten deren typische Modeschnitte und beurteilten gerade Coco Chanels schlichte elegante Stilrichtung als wegweisend für eine tragbare elegante und moderne Damenmode. Arne Ruberg und Lilly Lindlar, ebenfalls Klasse 7, erklärten derweil den Zuhörern die Bedeutung von Mikroprozessoren, die „das Gehirn des Computers bilden“. „Ein Leben ohne Computer ist kaum mehr denkbar“, beschrieb Arne die von den winzigkleinen Mikroprozessoren abhängige Gesellschaft und zeigte dies anschaulich an einem Leben ohne PC, ohne Waschstraße, ohne Navigationssysteme und vielem mehr auf. Während auf dem Schulhof in beeindruckender Weise die ersten selbstgebauten Wasserraketen der an physikalischen Phänomenen interessierten Sechstklässler starteten, erklärte Max Lewit (Klasse 7) die „Zukunft der Achterbahntechnik“ mit Hilfe eines professionell aussehenden selbstgebauten Modells. Nach einem Vortrag über geschichtliche, technische und medizinisch-gesundheitliche Gesichtspunkte vermutete Max, „dass die zukünftige Entwicklung der Achterbahn nicht mehr den Zielen 'höher, schneller, weiter' folgen wird, da diese Eigenschaften an ihre Grenzen stoßen, sondern dass zunehmend neue Fahrelemente zum Einsatz kommen oder neue Überraschungseffekte, wie mit Feuer oder Wasser entwickelt werden“. Zum Abschluss der Veranstaltung fand eine Prämierung der vom Publikum gewählten „besten Projekte“ statt, bei der Lena Kielgaß den ersten Platz belegte und Max Lewit, Lara Meyer, Franziska Schneider und Ludwig Steinle den zweiten Platz erreichten. Sie durften aus Buchpreisen auswählen, die die Buchhandlung Kayser gespendet hatte. Schulleiter Stefan Schwarzer und Christoph Laumann als einer der Organisatoren des Präsentationsnachmittages würdigten die Leistungen aller Schülerinnen und Schüler, die mit dem guten Gefühl nach Hause gingen, nun als ausgewiesene Experten ihrer Forschungsgebiete an ihrer Schule zu gelten.

Li. Max Lewit und Mitschüler, Die Zukunft der Achterbahntechnik, erreichte den zweiten Platz.Christoph Laumann

Li. Max Lewit und Mitschüler, Die Zukunft der Achterbahntechnik, erreichte den zweiten Platz.Foto: Christoph Laumann

Li. hinten Schulleiter Stefan Schwarzer und Organisatoren von li. vorne Preisträger Lara Meyer, Franziska Schneider, Ludwig Steinle, Max Lewit, Lena Kielgaß.Foto: Christoph Laumann

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