Kita Auenwiese Raubach
Schulkinder experimentieren mit Wasser, Luft und Erde
Raubach. „Was?“, „Wie?“ und „Warum?“, sind Fragen die Kinder ständig stellen, beim Forschen und Experimentieren können sie selbstwirksam ihre Umwelt entdecken und sich Zusammenhänge erschließen. Ganz nebenbei werden auch noch die Feinmotorik und die sozialen Kompetenzen geschult. Zudem fördert Experimentieren nicht zuletzt die Sprache, denn hier muss vieles in Worte gefasst und untereinander diskutiert werden. In drei Workshops trafen sich die Schulkinder aus der Kita Auenwiese, um spannende Phänomene rund um die Themen Wasser, Luft und Erde zu entdecken. Beim ersten Treffen lernten sie die Oberflächenspannung kennen - die sorgt dafür, dass Wassertropfen fest zusammenhalten. Auch sie selbst haben ausprobiert, wie es ist, wenn man unter Spannung gerät - wie die Wasserteilchen haben sie sich in einem Kreis aneinander festgehalten bei jedem Schritt zurück wurde die Spannung in den Armen größer, bis sie irgendwann den Kreis nicht mehr zusammenhalten können. Danach konnten die Kinder noch testen, was auf der Wasseroberfläche schwimmt. Was geht unter und was lässt sich so formen, dass es vielleicht doch schwimmt? Wind kommt davon, dass Bäume atmen - diese und andere Theorien galt es beim zweiten Treffen zu klären. Man hat geschaut, selbst ausprobiert und seine Ergebnisse festgehalten - ganz so wie Forscher das bei ihren Experimenten machen. Beim dritten Treffen ging es unter die Erde. Die Kinder brachten Erdproben mit, die dann hoch konzentriert mit Pinzetten und Lupen untersucht wurden. Man hat an der Erde gerochen, hat durch eine Schüttelprobe die Zusammensetzung untersucht und sogar gelernt, dass man daran, wie sich Erde anhört, wenn man sie zwischen den Fingern reibt, herausfinden kann, ob die Erde lehm- oder tonhaltig ist.
