Schönstätter Marienschule
Schulsekretärin geht in Ruhestand
Vallendar. „Wo ist denn die Frau Schmitz, ist die Frau Schmitz nicht da? Hunderte von Schülerinnen, viele Lehrpersonen und selbst die Schulleitung stellten diese Frage, wenn sie in Not waren und das Gefühl hatten, niemand außer Frau Schmitz könne ihr Problem lösen. Und so ging das jetzt über 22 Jahre lang. Nun wurde Petra Schmitz in einer kleinen Feierstunde natürlich unter Berücksichtigung der Hygieneverordnung anlässlich des Schulgeburtstages in den Ruhestand verabschiedet.
Zunächst wurde eine Umdichtung auf Helene Fischers Lied „Atemlos“ vorgetragen, worin eine der Grundeigenschaften von Petra Schmitz hervorgehoben wurde: ihre Schnelligkeit und die Tatsache, dass sie alle Aufgaben immer blitzschnell und vordringlich erledigte.
Die MAV, vertreten durch Katrin Schemmer und Andrea Schmelter, zauberten Petra Schmitz ihr zukünftiges Leben vor Augen: Zeit zum Wandern, Lesen, Ruhen und übergaben ein von vielen Personen der Schule gestaltetes Buch sowie eine Decke mit dem Foto aller Schülerinnen.
Auch die Schulleitung dankte Petra Schmitz für die jahrzehntelange Treue.
Eine große Besonderheit erwähnte Sr. M. Gabriele: dass Petra Schmitz eigentlich nie krank gewesen und fast noch „mit dem Kopf unter dem Arm“ zum Dienst erschienen sei. Sie habe sich Lorbeeren verdient, mit denen sie nun gestalten oder sich darauf ausruhen könne, entsprechend gab es ein Lorbeerbäumchen als Geschenk.
Auch die Sekretariatskolleginnen, Marie-Luise Bracht als Nachfolgerin und Susanne Weyand, verabschiedeten die stets informierte, mit phänomenalem Gedächtnis ausgestattete Petra Schmitz.
In ihren Dankesworten für die gute Zusammenarbeit hob Petra Schmitz hervor, dass sie nirgendwo lieber als in der Schönstätter Marienschule gearbeitet habe.
Zum Abschluss brachten einige Lehrerinnen zur bekannten Schreibmaschinen Melodie aus dem Film „Der Ladenhüter“ eine Pantomime zur Aufführung, bevor die Verabschiedung mit persönlichen Gesprächen im Freien bei einigen Getränken und leckeren Muffins auf der Hand einen alles harmonisch abrundenden Ausklang fand.
„Wir werden Sie vermissen, liebe Petra Schmitz!“
