Allgemeine Berichte | 11.12.2018

Pfizer ruft Antibabypille Trigoa zurück

Schwangerschaft trotz Antibabypille

Symbolbild. Foto: pixabay

Region. Der Pharmakonzern Pfizer warnt vor der Einnahme der Antibabypille Trigoa. Grund: Bei mehreren Chargen des Medikaments haben die Blister einen fehlerhaften Aufdruck. Es besteht dadurch die Gefahr, dass die Tabletten in der falschen Reihenfolge eingenommen werden. Dies kann zu einer ungewollten Schwangerschaft führen.

Die Firma Pfizer Pharma PFE GmbH informiert in Absprache mit der zuständigen Landesüberwachungsbehörde, dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), über einen fehlerhaften Blisteraufdruck, der zu inkorrekter Einnahmereihenfolge des hormonalen Kontrazeptivums Trigoa führt. Die betroffenen Chargen werden von der Firma zurückgerufen. Die Firma bittet die Angehörigen der Heilberufe, Patientinnen, die eine Verschreibung für Trigoa bekommen haben und das ausgehändigte Rezept im Zeitraum 27.11. bis 06.12.2018 eingelöst haben könnten, über diesen fehlerhaften Aufdruck und den daraus resultierenden Rückruf aktiv zu informieren. Da Rezepte gemäß Arzneimittelverschreibungsverordnung in der Regel bis zu drei Monaten beliefert werden können, kann der Rückruf auch Patientinnen betreffen, die vor dem 27.11.18 eine Verschreibung erhielten.

Quelle: Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz/Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte

Symbolbild. Foto: pixabay

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