Allgemeine Berichte | 25.11.2016

DGB Kreisverband Neuwied

Schwerpunktschulen sind erfolgreich

Erste Bilanz zur Inklusion in Schulen - DGB veranstaltete einen Informationsabend -

Kreis Neuwied. „Inklusion an Schulen - wie geht das?“ Zu diesem Thema hatte der DGB Kreisverband Neuwied eingeladen. Referent für dieses Thema war Johannes Jung, langjähriger und erfahrener Mitarbeiter im Bildungsministerium in Mainz. Er stellte den interessierten Gewerkschaftern die Entwicklung vieler Schulen zur sogenannten Schwerpunktschule dar.

Darunter sind die Regelschulen zu verstehen, die auf Dauer beauftragt sind, gemeinsamen Unterricht für alle Kinder, unabhängig ihrer Behinderung, wohnortnah zu organisieren.

Diese Beauftragung erfolgt, wenn der Schulträger sowie die Gremien der Schule, wie zum Beispiel der Elternbeirat, zustimmen. Interessant war für die Teilnehmenden an der Veranstaltung auch zu hören, dass seit 2014 die Eltern ein uneingeschränktes Wahlrecht darüber haben, ob ihr Kind eine Schule mit einem inklusiven Unterrichtsangebot (Schwerpunktschule) oder eine Förderschule besucht. Für Förderschullehrkräfte gibt es jetzt neu die Möglichkeit, sich an eine Schwerpunktschule versetzen zu lassen. Das wird zum ersten Mal für das neue Schuljahr ab 1. August 2017 geschehen. Mittlerweile gibt es in Rheinland-Pfalz 289 Schwerpunktschulen im ganzen Land (169 Grundschulen und 120 weiterführende Schulen). Die Rückmeldungen von allen Beteiligten zeigen, dass dies ein erfolgreiches Konzept sei, wie Jung berichtete. Besonders wies er auf die 11 berufsbildenden Schulen hin, die zurzeit im Rahmen ihres Berufsvorbereitungsjahres gemeinsamen Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Bildungsgang ganzheitliche Entwicklung anbieten.

Diese Schülerinnen und Schüler wechseln nach Ende der Klasse 9 der Schwerpunktschule oder Förderschule an die berufsbildende Schule und erfüllen dort ihre Schulpflicht. Die individuelle sonderpädagogische Förderung wird im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahres fortgesetzt, neben der Förderung in den Kulturtechniken und Selbstständigkeit liegt der Schwerpunkt im berufspraktischen Lernen in verschiedenen Betrieben und in den schuleigenen Werkstätten. Ziel sei es, die jungen Menschen möglichst gut und umfassend auf eine angepasste Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten; als Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen, so Jung.

Pressemitteilung

Deutscher Gewerkschaftsbund

Region Koblenz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Rund ums Haus
Werbeplan 2026
Kleinanzeigen
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Ostergrußanzeige
Angebotsanzeige (April)
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Empfohlene Artikel
Der weise Zauberer Gandalf wacht über die Wanderschar. Foto: Horst Hohn
31

Stellen Sie sich das mal vor: Jemand drückt Ihnen einen Ring in die Hand, den Sie tausende Kilometer entfernt in den Schlot eines Vulkans schmeißen müssen. Klingt verrückt, ist aber dem Hobbit Frodo Beutlin aus J. R. R. Tolkiens literarischem Meisterwerk „Herr der Ringe“ genauso passiert – natürlich nur im fiktiven Kontext. Aber die Verfilmung des Stoffs kennt eigentlich so ziemlich jeder; es gab Oscars zuhauf und folglich gibt es auch jede Menge Fans des fantastischen Spektakels.

Weiterlesen

Neben dem Straßenverkehr ist der steigende Einsatz von Mährobotern, sowohl in privaten Gärten als auch in städtischen Parkanlagen, gefährlich für Igel.
15

Region. Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich deshalb mit einem offenen Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie den Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt: Sie fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.  Foto: pixabay.com
4

Allgemeine Berichte

BLICK aktuell sucht HeimatHelden!

Region. Auch in unserer Region gibt es sie: die stillen Stars des Alltags. Menschen, die anpacken, helfen, Verantwortung übernehmen oder einfach für andere da sind. Ob Feuerwehrmann, engagierte Ortsbürgermeisterin, unermüdliche Nachbarschaftshelfer oder die gute Seele im Sportverein – sie alle sind Heimathelden! BLICK aktuell möchte diesen Menschen eine Bühne geben und der Öffentlichkeit vorstellen – in einer neuen Serie in unserer Zeitung.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
4

Region. Wir von BLICK aktuell möchten wissen, wo in eurer Heimatstadt oder Kommune der Schuh drückt! Aus diesem Grund haben wir die neue Serie „HeimatCheck“ ins Leben gerufen. Ob kleine Ärgernisse oder große Probleme: Schreibt uns, was euch bewegt, und wir berichten für euch! Handlungsbedarf gibt es eigentlich immer, sei es bei:

Weiterlesen

Expertenwissen aus erster Hand: Im Rahmen eines Infoabends gibt Dr. Tim Mödder (Chefarzt Kardiologie, internistische Intensivmedizin und Schlaganfalleinheit) Einblicke in Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzklappenerkrankungen.  Foto: Joachim Gies | Marienhaus
6

-Anzeige-Infoabend im Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler:

Herzklappenerkrankungen früh erkennen und gezielt behandeln

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Viele Menschen kennen das Gefühl: Die Luft wird knapp, die Belastbarkeit lässt nach, vielleicht kommen Schwindel oder Unsicherheit beim Gehen hinzu. Nicht selten werden solche Beschwerden zunächst als „Alterserscheinung“ abgetan. Doch in einigen Fällen steckt eine Erkrankung der Herzklappen dahinter – eine Diagnose, die ernst genommen werden sollte. Um für das wichtige Thema...

Weiterlesen

Wir helfen im Trauerfall
Imageanzeige - Dauerauftrag
Titel
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige Kita
Wohnträume
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Wohnträume MYK
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Wohnträume
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten -bitte beim Text vom Gartenmarkt
Sachbearbeiter (m/w/d)
Staplerfahrer (m/w/d)
Aushilfskraft (w/m/d)
Sonderseite Geschäftsführungswechsel