Allgemeine Berichte | 01.08.2019

Die 39. Auflage von Rock im Wald verfehlte wegen Regen knapp den Besucherrekord des vergangenen Jahres

Sechs Bands begeisterten 1400 Fans

Die Rockfreunde Rengsdorf hatten alles toll organisiert und eine Woche lang aufgebaut

Als Opener spielte die Journey tribute Band Klassiker der großen US-Band. Fotos: HEP

Rengsdorf. Seit 1981 organisieren die 45 Rockfreunde Rengsdorf unter ihrem Vorsitzenden Christoph Krämer das Open-Air-Festival „Rock in the Forest“. Wegen des unbeständigen Wetters am Samstagabend wurde der Rekordbesuch im vergangenen Jahr verfehlt. Wie alle Jahre war auch die 39. Auflage hervorragend organisiert. „Wir haben dieses Jahr nur Kleinigkeiten verbessert, am großen Konzept haben wir nicht viel verändert“, erklärte Christoph Krämer gegenüber BLICK aktuell und weiter: „Lediglich die Abläufe wurden etwas optimiert. Wir hatten eine gute Aufbauwoche bei idealem Wetter, sodass pro Tag etwa 20 bis 30 Leute im Einsatz waren, denn wir haben eine hohe Aktivenzahl.“ Doch allein schafft der Verein das nicht: „Hier sind etwa 70 Leute im Einsatz auch im Hintergrund, es sind meist Freunde und Bekannte, aber auch DRK und Feuerwehr“, erklärte Krämer und ist begeistert von dem Vorverkauf: „Der ist hervorragend gelaufen.“ Kein Wunder, hatten die Rockfreunde doch wieder qualitativ hochwertige Bands verpflichtet. Los ging es mit der „Journeye“, einer Journey Tribute Band. Das sind sechs Musiker aus dem Raum Frankfurt und Mannheim, die leidenschaftlich die großartige Musik der US-Rocklegende „Journey“ in einem umfassenden Programm darboten. Ihre Set-List beinhaltete alle großen Hits, sowie jede Menge Live-Klassiker der amerikanischen Band. Seit einem Jahr steht mit Arno Menses ein erfahrener Leadsänger am Mikro, der einen erstklassigen Ruf in der deutschen und europäischen Rockszene erlangt hat. Authentisch und detailgetreu, mit virtuoser Gesangs- und Gitarrenarbeit, ausgefeiltem Chorgesang und energiegeladenen Rockgrooves bot die Tribute-Band in Rengsdorf ein Programm, das nicht nur leidenschaftliche Journey-Fans u.a. mit „Wheel In The Sky“, „Any Way You Want It“ und „Don’t Stop Believin‘“ begeisterte.

Die Band Demon´s Eye hat sich der Musik von „Deep Purple“ und dessen Ableger „Rainbow“ verschrieben, mit denen sie schon mal auf der Bühne standen. Sie nennen ihre Tour, die auch nach Rengsdorf führte „The Purple Rainbow“-Tour 2019“. Während zwei Stunden präsentierte die Band beim Rengsdorfer Rockfestival die maßgeblichen Lieder von Deep Purple plus diverse Rainbow-Klassiker aus deren Zeit. Das, was Mark Zyk auf seiner Gitarre bot, verschlägt Fans im Publikum die Sprache, denn er kam dem virtuosen und unberechenbaren Spiel des Rainbow-Gründers Ritchie Blackmore unglaublich nahe. Die fünf Musiker aus dem Raum Siegburg/Siegen spielten auch Klassiker wie „Child In Time“, „Highway Star“ oder „Burn“ sowie Rainbow-Epen wie „Stargazer“ oder „Catch The Rainbow“.

Die „Moontowers“ waren am Samstag die Opener. Die Protagonisten hinter dieser Band sind quasi ein „All Star-Aufgebot“ aus Koblenz: Dommermut (lead vocals & lead guitars), Kuschke (guitars), Baulig (bass & backing vocals) und Kratz (drums). Heavy Metal passt äußerst gut zu der Truppe und dies bewiesen sie dann auch bei Rock in the Forest.

„Motorowl“ ist eine deutsche Metal- und Rock-Band aus Thüringen, die 2014 gegründet wurde. Statt auf ausufernde Jam-Sessions setzt die Gruppe auf kurz innehaltende Klanglandschaften, wobei auch der gelegentliche Einsatz einer Hammondorgel charakteristisch ist. Das Liedmaterial hat einen progressiven Charakter und weist eine organische Entwicklung auf. Aus dem norwegischen Bergen kommt die Hard-Rock-Band Audrey Horne. Die 2002 gegründete Band hat bislang sechs Alben und eine EP veröffentlicht und wurde 2005 mit den Spellemannprisen, dem norwegischen Grammy, ausgezeichnet. Auch wenn die Musik von Audrey Horne in Rengsdorf sehr schwer vom klassischen Hard Rock und Heavy Metal der Siebziger und Achtziger beeinflusst ist, wäre die Bezeichnung Retro-Band falsch, denn sie tendiert eher in Richtung Classic Rock der 1970er und 1980er Jahre. Das Beste kommt zum Schluss heißt es immer und so war es auch bei Rock in the Forest: Die Band Danko Jones tritt in den meisten europäischen Hauptstädten auf aber auch in Melbourne, Sydney und in Rengsdorf. Es ist eine kanadische Garage-Blues-Rock-Band um den kanadischen Sänger und Gitarristen mit gleichlautendem Künstlernamen. Beim Rockfestival boten sie auch ihren erdigen, rohen Sound, der gerne zum Punk schielt, aber auch Einflüsse von Rock-Urgesteinen wie AC/DC zeigen. Die Riffs kamen bei den Zuhörern gut an, der Rhythmus mit den Wechseln gefiel. Und es gab auch was zum Mitsingen und Headbangen, also sehr passend für die Band und die Fans, die nicht nur dieser Band, sondern auch den anderen frenetischen Beifall spendeten.

Obwohl die 39. Auflage von Rock in the Forest keine Rekordbesucherzahl von 1500 hatte, waren die Rockfreunde und Christoph Krämer absolut zufrieden: „Wir hatten freitags 800 Besucher und am Samstag wegen des Regens 600. Es ist alles ruhig gelaufen ohne Zwischenfälle“, berichtete der Vorsitzende.

Dies bestätigten auch die neun DRK-Leute, die nur wegen Nasenblutens und zwei Insektenstichen helfen mussten. HEP

Rockfestival 2019 Tolle Actionbeim Auftritt der norwegischen Band Audrey Horne.

Rockfestival 2019 Tolle Action beim Auftritt der norwegischen Band Audrey Horne.

Die Auftritte der Bandswurden unterstützt durch eine tolle Light Show.j

Die Auftritte der Bands wurden unterstützt durch eine tolle Light Show.j

Rockfreunde Vorsitzender Christoph Krämer las die Gewinnnummern der Verlosungsaktion vor.

Rockfreunde Vorsitzender Christoph Krämer las die Gewinnnummern der Verlosungsaktion vor.

Mit der Band Demon s Eye waren auch die Zuhörer in Action

Mit der Band Demon s Eye waren auch die Zuhörer in Action

Als Opener spielte die Journey tribute Band Klassiker der großen US-Band. Fotos: HEP

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