Allgemeine Berichte | 31.05.2017, 11:47 Uhr

Landpartie jährt sich zum 15. Male auf Burg Adendorf

Sehen, Schmecken und Shoppen auf hohem Niveau

Ausnahmeevent lockte Genießer aus weiter Umgebung

Zwischen Schauen, schmecken und Shoppenhatte man Gelegenheit, mit Blick auf die Burg zu entspannen. Fotos: -CEW-
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Wachtberg-Adendorf. Vom 25. bis zum 28. Mai erlebte Adendorf zum 15. Mal die Landpartie auf Burg Adendorf und damit erneut eine Art Ausnahmezustand. Der kleine Töpferort, der normalerweise rund 1500 Einwohner zählt, hieß im Laufe der vier Tage der niveauvollen Ausstellung auf dem Areal der Adelsfamilie von Loë etwa 25.000 Besucher willkommen. Dank der Erfahrungen der Vorjahre und der guten Vorbereitung seitens der Veranstalter blieben Parkplatzprobleme und sonstige infrastrukturelle Schwierigkeiten eher eine Randerscheinung. Stattdessen stand der Genuss des Angebots im Vordergrund. Einheimische, Besucher aus den umliegenden Orten sowie Genießer aus einem Umkreis von rund 100 Kilometern fanden sich auf dem Gelände der Wasserburg ein, um angesagte Trends sowie bewährte hochwertige Produkte zu sehen, zu testen und zu kaufen.

Knapp 180 Aussteller waren dieses Mal ins Drachenfelser Ländchen gekommen, um ihre Angebote vorzuführen. Wie in den Vorjahren gab es auch dieses Mal eine gute Mischung aus Bekanntem und Neuem aus den Kategorien Wohnen, Garten, Lebensart, Mode und Kulinarik zu sehen. So überzeugte in diesem Jahr das Kaffeekontor aus Bonn in einer Pagode im Innenhof zum ersten Mal die Gäste von ihren edlen Heißgetränken. Das Angebot wurde ebenso gut angenommen wie die bekannten und immer wieder gern genossenen Kostproben der Landschlachterei Rügen oder des Bärlauchbauern aus Hasbergen. Zwischen den kulinarischen Genüssen von exklusivem Kaffee über ausgesuchte Nusskonfekt-Kreationen bis zu Flammkuchen und gehobener Feinkost war der Weg geebnet, um die Mode, Landschaftsgärtner, Innenausstatter und last but not least die Fahrzeuge zu genießen.

Während in der Hausgarage im Innenhof mehrere Oldtimer liebevoll in Szene gesetzt waren, fand man auf dem äußeren Areal hochwertige Neuwagen, deren Interieur man nicht nur in Augenschein nehmen, sondern auch ausgiebig testen durfte. An fachkundiger Beratung fehlte es an diesem Stand ebenso wie bei den meisten anderen Anbietern nicht. Gleich, ob man sich bei Wilhelm Ley oder anderen Gartenbauanbietern umsah, ob man bei der ortsansässigen Töpferei Hansen die kunstvoll getöpferten Lampen und Objekte bewunderte oder ob man sich an den gestalterisch sehenswerten Kunstobjekten von Alfred Arnold aus Kürrighoven erfreute. Überall wurde man gut und freundlich beraten und erhielt die besten Tipps für den individuellen Verwendungszweck.

Wünsche der Gäste wurden in die Planung einbezogen

Die gute Mischung aus Angeboten für quasi alle Lebenslagen hat sich in den letzten Jahren bei der Ausstellung bewährt. Um den Bedürfnissen der Gäste noch passender gerecht zu werden, hatte man im Vorjahr eine Besucherbefragung durchgeführt, berichtete Marketingleiter Karsten Gleich. Man sei zufrieden mit den in den fünfzehn Jahren immer gut besuchten Ausstellungen, wollte den persönlichen Wünschen der Gäste aber so gut wie möglich gerecht werden. Deshalb habe man entsprechend des Ergebnisses der Befragung einige Dinge in diesem Jahr anders gestaltet.

So standen 2017 erstmals außerhalb des Gastronomieangebots viele Sitzgelegenheiten in Form von Liegestühlen bereit, in denen man sich in den Stunden des Aufenthalts ausruhen konnte. Mit Blick zum Beispiel auf Wassergraben und Burg hatte die Seele Zeit und Muße zum relaxen, um danach wieder mit frischer Energie, je nach persönlichem Belieben, den entspannten Erlebniskauf zu genießen oder zum Powershopping zu schreiten.

Auch im Rahmenprogramm hatte man Abwechslung zu den Vorjahren geboten. In diesem Jahr verwöhnte die vom Beethovenfest bekannte Pianistin Hanna Bachmann zwei Mal täglich mit kurzen Konzerten um 12 und um 16 Uhr im Ahnensaal der Burg die Ohren der Besucher. Konrad Beikircher trug an gleicher Stelle von Freitag bis Sonntag jeweils um 14 Uhr mit seinem unnachahmlichen Humor erfolgreich zum Amüsement der Gäste bei.

Zusätzlich zu der gelungenen Strategie, die Warteschlange an der Kasse zu verkürzen, hatte man so eine angenehme Atmosphäre geschaffen, die der positiven Grundstimmung der Gäste von Nah und Fern gerecht wurde. Wer nicht in der Schlange der Tageskasse stehen wollte, dem hatten die Veranstalter im Vorfeld die Gelegenheit gegeben, ein Internetticket zu deutlich ermäßigtem Preis zu erwerben. Rund die Hälfte der Besucher hatte dieses Angebot angenommen und war so in den Genuss gekommen, ohne große Umwege auf das Ausstellungsgelände zu gelangen.

Sehen, Schmecken und Shoppen auf hohem Niveau

Foto: Chris Weber

Sehen, Schmecken und Shoppen auf hohem Niveau

Foto: Chris Weber

Sehen, Schmecken und Shoppen auf hohem Niveau

Foto: Chris Weber

Gleich am Eingang begann der Genuss mit einer Käseverkostung.

Gleich am Eingang begann der Genuss mit einer Käseverkostung. Foto: Chris Weber

Feinkost der gehobenen Art wartete auf die Gourmets unter den Gästen.

Feinkost der gehobenen Art wartete auf die Gourmets unter den Gästen. Foto: Chris Weber

Zwischen Schauen, schmecken und Shoppen hatte man Gelegenheit, mit Blick auf die Burg zu entspannen. Fotos: -CEW- Foto: Chris Weber

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