Klassentreffen der Wehrer Volksschüler
Seit 50 Jahren „aus der Schule“
Wehr. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Entlassung aus der damaligen Wehrer Volksschule trafen sich die Schülerinnen und Schüler des Schuljahrganges 1952/1953 zu ihrem dritten Klassentreffen. 14 der einstmals 19 Volksschüler waren der Einladung des Organisationskomitees gefolgt und trafen sich zu einem gemeinsamen Frühstück im Gasthof zur Linde in Wehr. Gut gestärkt machte man sich sodann auf den Weg nach Oberzissen, um auf dem dortigen Friedhof dem verstorbenen Schulkameraden Reiner Degen zu gedenken und an seinem Grab einen Blumenstrauß niederzulegen. Dann ging es nach Koblenz. Mit der Seilbahn überquerte man den Rhein und betrachtete während der Fahrt die Zwei-Flüsse-Stadt aus der Vogelperspektive. Auf der Festung Ehrenbreitstein stand dann Kultur auf dem Programm der ehemaligen Volksschüler. Man nahm an einer einstündigen, hochinteressanten Führung teil. Das einstmals uneinnehmbare Festungsbauwerk mit seinen gewaltigen Mauern und Kasematten wurde dabei erklärt, das kärgliche Leben der dort kasernierten Soldaten eindrucksvoll geschildert und so manches geflügelte Wort, das in die deutsche Sprache Eingang gefunden hat, aber aus dem militärischen Bereich stammt, wurde dabei vermittelt. Im ehemaligen Offizierskasino nahm man dann das Mittagessen ein, bevor die Seilbahn den Schuljahrgang wieder am Deutschen Eck absetzte. Ein Gang durch die Koblenzer Altstadt schloss sich an. Schließlich machte man sich wieder auf den Weg nach Wehr. Im Landgasthof Ley-Esch kehrte die Schar dann zum Abendessen ein. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurden eine Reihe von Anekdötchen aus der gemeinsamen Schulzeit noch einmal zum Besten gegeben und manches gute Gespräch geführt. Als man zur späten Abendstunde auseinander ging, waren alle Teilnehmer der Meinung, einen tollen Tag verbracht zu haben. So galt der Lob den regen Organisatoren, die für das Zustandekommen und die Durchführung des Klassentreffens verantwortlich zeichneten. Zum guten Schluss wurde noch fleißig gesammelt, um der Deutschen Krebshilfe eine Spende in Höhe von 100 Euro zukommen zu lassen.
