Allgemeine Berichte | 28.11.2022, 14:43 Uhr

ASB-Hebammenmobil

Seits sechs Monaten unterwegs in den Flutregionen

Auf dem Gruppenfoto zu sehen sind (v.l.): Lisa Schütte, Hebamme; Sandra Laudick, Rettungssanitäterin; Laura Aupke, Projektkoordinatorin ASB-Hebammenzentrale Münsterland und ASB-Hebammenmobil.Foto: ASB-Hebammenmobil
75

Wachtberg. In den Regionen, die besonders von der Flut im Sommer 2021 betroffen sind, stehen viele Schwangere und junge Familien noch immer vor besonderen Herausforderungen. Das ASB-Hebammenmobil hilft schnell und unbürokratisch und bietet in den betroffenen Gebieten seit mehr als einem halben Jahr an verschiedenen Standorten eine kostenfreie mobile Hebammenversorgung und Schwangerenberatung an. Finanziert wird das Projekt u.a. durch Spendengelder, die an die Aktion Deutschland Hilft e.V. geleistet wurden. An mittlerweile fünf verschiedenen Standorten steht das ASB-Hebammenmobil regelmäßig und bietet zu festen Sprechstunden niedrigschwellig und unbürokratisch Hebammenleistungen für schwangere Frauen, Mütter und Familien an.

Vorsorgeuntersuchungen oder vereinbarte Nachsorgetermine sowie Beratung und Betreuung rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit finden in der mobilen Hebammenpraxis statt. Das mit einer Hebamme und einem*r Rettungssanitäter*in professionell besetzte Mobil ist autark einsetzbar und nicht an bestimmte Standorte gebunden. Es wird als Praxis von Hebammen genutzt, die im ASB-Hebammenmobil zusätzliche Beratungs- und Unterstützungsleistungen anbieten.

Wachtberg war einer der ersten Standorte des Mobils und somit wegweisend für die weitere Projektarbeit. In Zusammenarbeit mit regionalen Akteur*innen wurden hier verschiedene Standorte ermittelt und überprüft. Mittlerweile konnten in Wachtberg bereits mehrere Frauen sowohl während der Schwangerschaft als auch im Wochenbett das Angebot des ASB-Hebammenmobils nutzen.

Frauen und Familien mit Fragen, Sorgen oder auch akuten Problemen können während der Sprechstundenzeiten das Mobil entweder spontan aufsuchen oder im Vorfeld online einen festen Termin vereinbaren. Alle Sprechstundenzeiten und Standorte sind online unter www.asb-hebammenmobil.de zu finden.

Möglich gemacht wird der Einsatz des ASB-Hebammenmobils in der Flutregion auch dank der Koordination durch die ASB-Hebammenzentrale Münsterland. Laura Aupke und ihr Team gewährleisten im Hintergrund und projektbegleitend die systematische Verknüpfung aller Beteiligten. „Wir versuchen stets, das Angebot zu optimieren. Dazu gehört es, regelmäßig unsere Standorte zu evaluieren und zu gewährleisten, dass wir verlässlich an festen Orten ansprechbar sind und so Frauen dazu ermutigen, vom ASB-Hebammenmobil Gebrauch zu machen“, so Aupke. Auch wenn sich nach etwa einem halben Jahr ein erster Fahrplan etabliert hat, können Kommunen und regionale Akteur*innen sowie Hebammen sich weiterhin direkt an das Team des ASB-Hebammenmobils wenden, um potenzielle Bedarfe vor Ort zu identifizieren und Versorgungslücken zu schließen. Dies ist online über ein Kontaktformular unter www.asb-hebammenmobil.de möglich.

Pressemitteilung des

ASB-Hebammenmobil

Auf dem Gruppenfoto zu sehen sind (v.l.): Lisa Schütte, Hebamme; Sandra Laudick, Rettungssanitäterin; Laura Aupke, Projektkoordinatorin ASB-Hebammenzentrale Münsterland und ASB-Hebammenmobil. Foto: ASB-Hebammenmobil

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
10

Neuwied/Unkel/Erpel. Die KreisVolkshochschule (kvhs) Neuwied lädt Ende November zu drei vielseitigen Workshops in Unkel und Erpel ein. Den Auftakt macht am Dienstag, 24. November (18:00–21:00 Uhr) in der Stefan-Andres-Schule in Unkel der Kochkurs „Suppen als Vorspeise, zum Sattessen und festlich“ (U351-26-2), bei dem wärmende Rezeptvariationen zubereitet und gemeinsam verkostet werden. Ebenfalls in...

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 30
58

Regelmäßig präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag
Martinsmarkt Adendorf
Anzeige Steampunk-Abendmarkt "Zeitreise im Lichterglanz“
Sessionseröffnung der KG Ringener Wendböggele, 14.11.26
Zählerablesung 50% Rabatt
Goldener Werbeherbst
Titelanzeige
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
508

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
156

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen

Symbolbild.
2027

Astrologische Vorschau für die KW 46: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 9. bis 15. November 2026 - Zwischen neuen Chancen und unerwarteten Herausforderungen

Die zweite Novemberwoche bringt Bewegung in den Alltag der zwölf Sternzeichen. Während sich in manchen Lebensbereichen neue Möglichkeiten eröffnen, können an anderer Stelle Spannungen und kleine Rückschläge für Unruhe sorgen. Besonders in der Liebe sind Offenheit und Geduld gefragt. Auch beruflich gilt es, Chancen zu erkennen, ohne vorschnell Entscheidungen zu treffen. Gesundheitlich rückt die Balance zwischen Aktivität und Erholung stärker in den Mittelpunkt.

Weiterlesen