Rheinbacher Seniorenforum e. V.
Seniorenforum ist gestartet!
Die Amtszeit des ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten der Stadt endete
Rheinbach. Kürzlich wurde das Rheinbacher Seniorenform gegründet. Die Gründungsversammlung hat Günter Wittmer zum ersten und Henning Horn zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Die Eintragung des Forums ins Vereinsregister ist erfolgt, das Finanzamt Sankt Augustin hat seine Gemeinnützigkeit anerkannt.
Was möchte der Verein erreichen?
Der Verein will an die Ziele und die Arbeit des ehemaligen Rheinbacher Seniorenbeauftragten anknüpfen und ältere Menschen sowie deren Angehörige im breiten Feld der zukünftig schwieriger werdenden Alltagssituationen sowie in problematischen Lebenslagen unterstützen. Ebenso wichtig ist es, die Bevölkerungsentwicklung und den demografischen Wandel in seinen lokalen Auswirkungen zu analysieren und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Insbesondere der Anpassung der medizinischen Versorgung und der Pflege an den steigenden Bedarf gilt seinem besonderen Interesse. Eine enge Zusammenarbeit mit Behörden - vor allem mit den Gremien der Stadt Rheinbach - Ärzten, Pflegediensten und -heimen sowie anderen Kooperationspartnern ist ein wesentliches Ziel, um ein Netzwerk für ein „Senioren freundliches Rheinbach“ auf- und auszubauen. Dazu sucht der Verein auch den Kontakt zu den Rheinbacher Gewerbetreibenden. Der Dialog zwischen Alt und Jung soll ebenso gefördert werden. Besonders erfreulich ist es, dass im Rheinbacher Seniorenforum sogar junge Bürger ab Ende Dreißig mitwirken. Sie wollen zum einen kurz- und mittelfristig für ihre ins Seniorenalter eintretende Elterngeneration wichtige Weichenstellungen mitprägen. Zum anderen wollen sie sich für ihre eigene Zukunft einsetzen, weil gerade ihre Altersgruppe von den Folgen des demografischen Wandels mit dem prognostizierten Zenit in drei Jahrzehnten am heftigsten getroffen wird.
Positive Entwicklung
Dadurch zählt der Verein trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur sieben Wochen zwischen der ersten Idee und der Gründungsversammlung schon rund 25 Mitglieder, die überwiegend auch in der Tagesarbeit aktiv mitwirken wollen, eine im Vergleich zum Team des Seniorenbeauftragten großartige Kapazitätssteigerung. Ebenso glücklich ist der Verein über die Ankündigung der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel e. G., die ihm die Sorge um einen geeigneten, kostenfreien Vortragsraum nehmen und den Verein in diesem elementar wichtigen Punkt unterstützen zu wollen. Damit kann sich der Verein hinsichtlich der öffentlichen Informationsveranstaltungen ebenfalls weiter auf den Spuren des ehemaligen Seniorenbeauftragten bewegen. Eine der Überzeugungen des Vereins soll hier in den Mittelpunkt des Beitrages gestellt werden: Der Verein will für niemanden ein Konkurrent sein, der sich wie er um die Senioren der Stadt bemüht. Der Verein freut sich über jeden Bürger, der sich in anderen Vereinen und Organisationen für dieses Thema engagiert.
Kein gottgewolltes Monopol
Denn „Gutes tun“ erfordert analog der christlich abendländischen Tradition allein Taten - wie im biblischen Beispiel des barmherzigen Samariters allen verdeutlicht wird. Niemand hat darauf ein gottgewolltes Monopol, der Verein auch nicht! Man arbeitet viel lieber mit allen zusammen! Die Startlinie ist also überschritten. Jetzt werden Mitglieder und Kooperationspartner gesucht. Ein Mitgliedsbeitrag wird zum Wohl der Rheinbacher Senioren von heute und morgen pro Jahr erhoben. Sponsoren für die gute Sache sind ebenso gefragt. Denn ohne Spenden wird der Verein sein Vorhaben kaum umsetzen können. Der als gemeinnützig anerkannte Verein ist berechtigt, Zuwendungsbescheinigungen für Spenden nach § 50 Abs. 1 EStDV auszustellen. Nachstehend der Hinweis auf das Vereinskonto bei der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel e. G.: IBAN: DE32 3706 9627 0071 9920 12 / BIC: GENODED 1 RBC.
