Allgemeine Berichte | 30.11.2021

Jugendfeuerwehren im Landkreis Ahrweiler

Sensibilisierung der Führungskräfte

Die Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer wurden für die Bereiche Stress, Trauma und Resilienz sensibilisiert.Quelle: Feuerwehr Remagen

Kreis Ahrweiler. Seit 2019 sind die Jugendfeuerwehren, auch im Landkreis Ahrweiler, durch verschiedene Ereignisse in der Durchführung ihrer Jugendarbeit stark beeinträchtigt. Während sich im Jahr 2019 die Corona-Pandemie mit ihren massiven Einschränkungen verbreitete, traf es die Ahrregion im Juli zusätzlich noch mit einer Flutkatastrophe immensen Ausmaßes.

Diese Ereignisse wirkten sich auch massiv auf die Durchführung der Jugendarbeit bei den Jugendfeuerwehren im Landkreis Ahrweiler aus. Waren es zunächst die Einschränkungen, Gruppenstunden und Treffen abzuhalten, machte die Flutkatastrophe an der Ahr im Sommer dieses Jahres jegliche Jugendarbeit für eine Zeit unmöglich.

Diese zwei Ereignisse nahm die Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler zum Anlass, die Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer für die Bereiche Stress, Trauma und Resilienz zu sensibilisieren. Hierzu wurden zwei Experten auf diesem Gebiet, welche die Betreuer und Jugendfeuerwehrwarte in dieser Thematik informierten, eingeladen. Ziel ist es, die Führungskräfte dahingehend zu schulen, dass sie bei ihren Jugendfeuerwehrmitgliedern Veränderungen, die durch die Corona-Pandemie und insbesondere auch durch die Flutkatastrophe entlang der Ahr entstanden sind, erkennen können. In einer ersten Schulungseinheit wurden typische Verhaltensweisen der Betroffenen beschrieben. Inhaltlich wurden weiter die Themen „Wie erkenne ich ein Trauma bei den Jugendlichen?“ oder „Achtsamkeit der eigenen Person“ besprochen. „Es war heute ein Einstieg in eine schwere Thematik. Dieses Seminar soll der Beginn einer Reihe zu diesem Thema sein. Wir werden die Ausbildung im nächsten Jahr fortsetzen. Leider ist durch die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie diese Ausbildung stark beeinträchtigt gewesen. So konnte nur ein Teil der Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer an diesem ersten Ausbildungsabschnitt teilnehmen, da auch wir uns an die Corona-Einschränkungen halten. So waren alle Teilnehmer geimpft und alle Hygieneregeln wurden beachtet. Dass wir dieses Seminar durchführen konnten, ist dank der starken Unterstützung durch Herrn Kremer von der Kreissparkasse Ahrweiler ermöglicht worden“, so Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn.

Die Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer wurden für die Bereiche Stress, Trauma und Resilienz sensibilisiert.Quelle: Feuerwehr Remagen

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