Allgemeine Berichte | 17.01.2018

Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft Odendorf

Sessionsmotto wurde wahr

Prunksitzung im vollbesetzten Dorfsaal startete mit zwei Neuerungen unter der Leitung von Schultheiß Jörg Freyer

Das Publikum amüsierte sich prächtig bei der Sitzung. -JOST-

Odendorf. Mit gleich zwei Neuerungen startete die Karnevalsgesellschaft Odendorf ihre Prunksitzung im rappelvollen Dorfsaal. Erstmals übernahm der neue Schultheiß Jörg Freyer das Kommando auf der Bühne, auf dem zunächst der Elferrat zusammen mit den Musikfreunden Swisttal sowie den drei Tanzgarden der KG aufmarschierte. Sie alle stimmten erstmals ein „musikalisches Opening“ an mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Im schönsten Saal der Welt“ nach der Melodie von „An d‘r längsten Theke der Welt“ der Düsseldorfer Gruppe „Alt Schuss“. Mit einem abwechslungsreichen Programm voller Höhepunkte ließen die Oderdorfer ihr diesjähriges Sessionsmotto wahr werden: „1125 Johr un em Kopp emmer noch klor.“ Auch den Sessionsorden ziert das Motto, der an diesem Abend freigiebig von Freyer und KG-Präsident Christoph Knappe verteilt wurde. Es bezieht sich auf die erstmalige Erwähnung des Ortes im Jahre 893 im Prümer Urbar.

Tanzgruppen zeigten ihre tänzerischen Fähigkeiten

Natürlich zeigten die zwei Dutzend jungen Damen der drei Tanzgruppen, was sie von ihrer Trainerin Angelina Todemann gelernt hatten. Im weiteren Verlauf des Abends präsentierten die Junior- und die große Tanzgarde auch noch ihre Turniertänze für die Zeit nach der Session. Auch ohne eigene Tollitäten herrschte an diesem Abend kein Mangel an karnevalistischen Herrschern im Saal, denn natürlich hatten sämtliche amtierenden Prinzenpaare und Dreigestirne aus Swisttal mit ihrem Gefolge den Weg nach Odendorf gefunden. Mit echt kölschen Karneval verwöhnte die KG Odendorf ihr Publikum, so mit dem „Flachland-Tiroler“ (Ralf Gerresheim) und seiner Rede in bayerischer Tracht nach dem Motto „wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“ Handgemachte Livemusik zum Rocken, Schunkeln, Tanzen und Singen bot anschließend die Gruppe „Jeckeditz“ und brachte damit den Saal so richtig in Fahrt. Bei der „Erdnuss“ (Stefan Eerthwegh) wurde der gesprochene Witz mit vier Gestik und Mimik sowie einem scharfen Schuss Temperament zum närrischen Erlebnis für die Zuschauer.

Hervorragende Stimmung dank toller Musikgruppen

Mit viel Tamtam und einer unüberschaubaren Menschenmenge bevölkerten anschließend die „Fidelen Bröhler Falkenjäger“ die Bühne. Das Ehrencorps der Stadt Brühl persifliert gekonnt Preußens Glanz und Gloria, gepaart mit rheinischen Temperament und französischem „laissez faire“. Mit ihren schmucken blau-goldenen Uniformen stellen die von Kommandant Andreas Granrath geleiteten Falkenjäger eines der größten Corps außerhalb der Karnevalsmetropole Köln dar. Mit ihren Hits wie „Die Nummer 1 vom Rhein“ und vielen anderen bekannten Karnevalsliedern sorgten die „Cöllner“ einmal mehr für hervorragende Stimmung im Saal, bevor die unvergleichliche „Micky Brühl Band“ die Herzen der Jecken mit ihrem aktuellen Sessionshit „Ein Hoch auf die Liebe“ eroberte. Die Gruppe um ihren Frontmann Micky Brühl ist schon lange eine feste Größe in Köln und schafft problemlos den Spagat zwischen poppigen Melodien und traditionellem kölnischem Liedgut. Den Abschluss der gelungenen Umsetzung bildete ein musikalisches Closing der KG, bei dem noch einmal alle Gäste im Saal mit einstimmen konnten.

JOST

Unter anderem sorgte die Gruppe „Jeckeditz“ für gute Stimmung im Dorfsaal.

Unter anderem sorgte die Gruppe „Jeckeditz“ für gute Stimmung im Dorfsaal.

Das Publikum amüsierte sich prächtig bei der Sitzung. Fotos: -JOST-

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