Allgemeine Berichte | 31.01.2018

Sicherheitsberatung durch die Polizei

Sich vor Einbrechern wappnen

Die Polizei Rheinland-Pfalz berät auch zu Hause. LKA

Mainz. Am Anfang eines neuen Jahres versuchen viele Menschen, ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Die meisten haben das Ziel, mehr Sport zu treiben oder gesünder zu leben. Den Vorsatz, die eigene Wohnung sicherer zu machen, haben wohl die wenigsten auf ihrer Liste stehen. Doch gerade zur dunklen Jahreszeit ist die Sicherung der Wohnung ein empfehlenswertes Ziel, um sich vor Einbrechern zu wappnen. Zudem wird die Investition in zertifizierte, einbruchhemmende Produkte durch staatliche Zuschüsse gefördert. Die Sicherung der Wohnung lohnt sich also! Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz gibt Tipps, wie Bürgerinnen und Bürger ihr Zuhause schützen können. Nicht nur die dunkle Jahreszeit, sondern auch gekippte Fenster oder der Urlaubshinweis auf Facebook, laden die Täter ein, vermehrt Wohnungseinbrüche zu begehen. Um erst gar keinen Anreiz für die Täter zu bieten, können das richtige Verhalten und adäquate Sicherungstechnik viele Einbrüche verhindern. Einbruchschutz gehört seit vielen Jahren zu den Kernaufgaben der polizeilichen Präventionsarbeit. In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2017 alleine für den Bereich Eigentumsdelikte über 4.800 Präventionsmaßnahmen durchgeführt - davon rund 4.400 Beratungen, Vorträge und Veranstaltungen zum Thema Einbruchschutz.

Zu Beginn einer Einbruchschutzberatung weist sich der Polizeibeamte zunächst aus. Danach begutachtet er gründlich das Haus oder die Wohnung und erstellt eine Schwachstellenanalyse. Auf Grundlage dieser werden dann entsprechende Empfehlungen gegeben.

Die Einbruchschutzberatung durch die Polizei enthält die drei wesentlichen Elemente:

1.) Sicherungstechnische Empfehlungen: Mit der richtigen mechanischen und elektronischen Ausstattung an Fenstern und Türen haben Einbrecher keine Chance.

2.) Verhaltensorientierte Empfehlungen: Fenster nicht gekippt lassen, Türen immer abschließen und keine Urlaubshinweise auf Facebook sind nur drei Verhaltenstipps, die beachtet werden sollten, um das Haus für Einbrecher uninteressant zu machen.

3.) Empfehlungen für eine sichere Nachbarschaft: Ein guter Austausch sorgt nicht nur für das soziale Wohlbefinden, sondern erhöht auch die Sicherheit des Wohnviertels. Je nach Umfang werden die Einbruchschutzberatungen in den zentralen Präventionsstellen der Polizeipräsidien, am Telefon oder direkt am Wohnobjekt durchgeführt. Die polizeilichen Beratungsstellen „Zentrale Prävention“ stehen in Rheinland-Pfalz kostenfrei zur Verfügung. Persönliche Ansprechpartner erreichen Sie in Ihrem zuständigen Polizeipräsidium oder unter folgendem Link: https://www.polizei.rlp.de/de/aufgaben/praevention/kriminalpraevention/ansprechpartner/

Weitere Informationen zum Thema Einbruchschutz erhalten Sie in der Broschüre des Programms Polizeiliche Kriminalprävention „Ungebetene Gäste“ oder unter folgenden Internetseiten:

- www.k-einbruch.de

- http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/

Denken Sie daran: Wenn Sie sich in einer Gefahrensituation befinden, von einer Straftat erfahren oder sonstige verdächtige Hinweise an die Polizei mitteilen wollen, rufen Sie im Zweifel die 110! Wir helfen Ihnen!

Pressemitteilung

Landeskriminalamt

Rheinland-Pfalz

Die Polizei Rheinland-Pfalz berät auch zu Hause. Foto: LKA

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