Aktion für Flüchtlinge
Sicheres Radfahren
Kreis Cochem-Zell. Würden die Fahrräder, die im vergangenen Jahr für Flüchtlinge gespendet wurden, in eine Reihe gestellt, würden diese nicht ganz um den Kreis Cochem-Zell herum reichen, aber eine beeindruckend lange Reihe ergeben. Viele Menschen zeigen ein Herz für Flüchtlinge und spenden gebrauchte Räder.
Fahrtüchtig für den Straßenverkehr machen Ehrenamtlichen-Initiativen vor Ort gemeinsam mit den Flüchtlingen die gespendeten Räder wie zum Beispiel in Zell-Briedel.
Professionelle Radwerkstätten im Kreis Cochem-Zell sind mit dabei. Fahrradwerkstätten stellen ihr handwerkliches Können ehrenamtlich zur Verfügung und setzen gebrauchte Fahrräder fachmännisch instand.
Darüber hinaus erteilt die Kreisverkehrswacht Cochem-Zell e.V. auf Anfrage den Netzwerken für Flüchtlinge vor Ort mehrsprachige Informationen zum Thema „Mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs“. Für Flüchtlinge wird ab Januar von der Kreisverkehrswacht e.V. eine theoretische und praktische Radfahrausbildung angeboten. Für neu ankommende Flüchtlinge bitten kirchliche und zivilgesellschaftliche Netzwerke in der Flüchtlingshilfe vor Ort um eine Spende von gebrauchten, noch fahrtüchtigen Rädern. Die Fahrräder können bei einigen Fahrradwerkstätten abgegeben werden.
Folgende Firmen beteiligen sich an der aktuellen Aktion Fahrräder für Flüchtlinge, die am Donnerstag, 31. März endet: „Radsport Schrauth“, Sehler Anlagen 9-10 in Cochem-Sehl. Fahrrad-Shop „Kreutz“, Endertstraße 35 in Cochem. Fahrradverleih „Mosel-Kanutours“, Moselstraße 45 in Ernst. Fahrradverleih „Hennen“, Himmeroder Straße 11 in Zell-Briedel.
In Zell Mosel können gebrauchte fahrtüchtige Räder auch abgegeben werden bei „Fahrradland Klaus“, Notenau 11 sowie bei Fahrradverleih „Wanderland“, Balduinstraße 95. Dort wird Hilfestellung angeboten, zum Beispiel die abgegeben Räder zur Instandsetzung zur Fahrradinitiative in Zell-Briedel bei Fahrradverleih „Hennen“ weiterzuleiten.
Die instand gesetzten Fahrräder werden den kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken der Flüchtlingshilfe vor Ort in den sieben Pfarreiengemeinschaften beziehungsweise vier Verbandsgemeinden zur Verfügung gestellt zur Weitergabe an Flüchtlinge.
