Bewegungslosmelder für die Feuerwehr
Sicherheitsrelevante Ausrüstungsgegenstände wurden übergeben
Lion-Club Remagen, Kreissparkasse Ahrweiler und Volksbank Rhein-Ahr-Eifel sponserten
Remagen. Der Einsatz der Feuerwehr ist häufig mit Risiken behaftet. Unbestritten zählt die Brandbekämpfung unter Atemschutz hierbei zu den gefahrenträchtigsten Einsatzmaßnahmen, die auch nur von speziell hierfür ausgebildeten und ausgerüsteten Feuerwehrleuten durchgeführt werden dürfen. Aber trotz der bescheinigten körperlichen Geeignetheit, der guten Ausrüstung und der umfangreichen, jährlich erweiterten Aus- und Fortbildung, lassen sich Unfälle beziehungsweise Notlagen nicht immer vermeiden. Unfälle bei anderen Feuerwehren haben in der Vergangenheit gezeigt, dass die zeitliche Komponente bei einem Atemschutznotfall entscheidend ist, schwindet doch der Luftvorrat des Verunglückten Feuerwehrmannes mit jedem Atemzug. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte noch zu erhöhen, war es notwendig, sogenannte Bewegungslosmelder, die bei der Feuerwehr in Remagen schon länger Verwendung finden, zu ersetzen. Der Bewegungslosmelder ist ein kleines elektronisches Gerät, das von jedem Atemschutzgeräteträger im Einsatz mitgeführt wird. Ist es aktiviert, registriert das Gerät jede Bewegung seines Trägers und gibt, sollte die Einsatzkraft sich eine gewisse Zeit nicht bewegt haben, eigenständig lauten Alarm und blinkt, um den Standort zu markieren. Natürlich kann dieser Melder in einer Notlage auch von der Einsatzkraft manuell ausgelöst werden. Der Lions-Club Remagen, die Kreissparkasse Ahrweiler und die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel konnten die erforderliche Anschaffung von acht Bewegungslosmeldern aufgrund verschiedener Spendenaktionen nun gemeinsam finanzieren und übergaben die neuen Geräte am vergangenen Dienstag dem Förderverein der Feuerwehr Remagen. Neben den Vertretern des Lions-Clubs, Präsidentin Katharina Apitius, der Kreissparkasse Ahrweiler Geschäftsstellenleiter Frank Kremer und der Geschäftsstellenleiterin der Volksbank Melanie Dreißigacker, waren auch die Vorstandsmitglieder des Fördervereins anwesend, um dem Remagener Einheitsführer, Dirk Henkel, die Geräte zu übergeben. Eduard Krahe, Vorsitzender des Fördervereins, betonte in seiner Dankesansprache, dass die Geräte sofort in den Einsatz gehen. Dirk Henkel dankte den Spendern ebenfalls und gab an, dass die finanzielle Spende es weiterhin ermöglichte, fünf gebrauchte Funkmeldeempfänger, die für die Alarmierung unerlässlich sind, ergänzend anzuschaffen, da aufgrund einer neuen Alarmierungsstruktur auch hier Ersatz, für teilweise veraltete Geräte, beschafft werden muss.
AB
